Rinderfilet mit Chili und Erdnusskaramell

Rinderfilet mal mit anderen Komponenten. Die Rezeptinspiration zeigt das Gericht eigentlich mit Lamm. Aber das haben wir leider nicht bekommen. So fiel die Entscheidung auf Rind.
Das Rezept stammt aus einem Kochbuch von Masterchef Australia. Eines unserer Lieblingskochbücher um uns schnell abends etwas zu zaubern. Denn die Kandidaten kochen in kürzester Zeit ja auch in der Sendung.

Die Kombination ist wirklich lecker. Das rosa gebratene Rinderfilet wird mit einem pochiertem Ei serviert und das salzig-süße Erdnusskaramell gibt den perfekten Crunch.

Rezept für 2 Personen

Zutaten

  • 400 g Rinderfilet am Stück
  • 2 Eier
  • 40 g ungesüßte Erdnüsse
  • 1 kleine rote Chili
  • 25 g Zucker
  • 5 Minzblätter
  • 2 TL Zitronensaft
  • 2 große rote Chili
  • 40 g Frischkäse
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Essig

Zubereitung

Den Ofen auf 175°C vorheizen.  Ein Blech mit Backpapier belegen.

Die Erdnüsse in einer Pfanne rösten. Die kleine rote Chili entkernen und fein hacken. Die Minzblätter ebenfalls fein hacken. Den Zucker mit 1 EL Wasser in eine Pfanne geben und bei Niedrighitze auf der Herdplatte langsam auflösen. Anschließend die Hitze erhöhen und die Zuckerflüssigkeit zum Kochen bringen. Dies muss nun für circa 4 Minuten kochen bis der Zucker goldbraun ist. Nun die Erdnüsse, die gehackte Chili und Minze unterhaben. Die Mischung auf das mit Backpapier ausgelegte Blech flach verteilen und für 5-10 Minuten abkühlen lassen. Das Karamell in große Stücke brechen und in der Küchenmaschine in größere Krumen hacken. 1 TL des Zitronensaft untermischen und bis zum Servieren beiseite stellen.

Den Frischkäse mit 1 TL Zitronensaft mischen. Die großen Chili längsweise aufschneiden und die Kerne entfernen. Die Frischkäsemischung in die Chili füllen.

Das Öl in einer Pfanne über Mittelhitze erwärmen. Das Rind von jeder Seite für circa 3 Minuten braten. Dann in eine ofenfeste Form legen und in den Ofen geben. Das Fleisch garen bis es medium ist. Das dauert je nach Dicke circa 30 Minuten.  Mit einem Fleischthermometer geht es genauer. Das Fleisch sollte 50°C Kerntemperatur haben bevor es aus dem Ofen kommt. Bei erreichtem Gargrad das Fleisch aus dem Ofen nehmen, in Alufolie einwickeln und für 10 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Wasser in einem Topf erhitzen. Etwas Essig hineingeben. Das Wasser darf nur sieden und nicht kochen. Die Eier einzeln für circa 3 Minuten bis sich das Weiße gesetzt hat darin pochieren.

Zum Servieren das Fleisch in Scheiben aufschneiden und auf den Tellern fächerförmig anrichten. Ein pochiertes Ei in der Mitte darauf und eine gefüllte Chili dazu legen. Mit etwas Erdnusskaramell bestreuen.

Dauer: 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

Rezeptinspiration: Masterchef Australia Volume Two The Cookbook, Harper Collins Publishers

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Erdbeer-Granita

Zugegebenermaßen nur ein Bestandteil unseres 3-teiligen Desserts. Aber die Erdbeer-Granita vom Bachofer ist wirklich so lecker, dass man sie sehr gut zu sehr vielen Desserts dazu reichen kann. Vorstellbar ist auch das Granita zu einer leckeren Vorspeise mit Spargel zu servieren.

Rezept für 1 Portion

Zutaten

  • 400 g reife Erdbeeren
  • 100 g Puderzucker
  • 4 cl Erdbeersirup
  • 3 cl Gran Manier
  • 1 Prise Fleur de Sel
  • Saft von 2 Limetten und abgeriebene Schale von einer Limette
  • 2 Blatt Gelatine

Zubereitung

Die Erdbeeren putzen und mit allen Zutaten in eine Schüssel geben. Anschließend alles fein pürieren und durch ein Sieb passieren.

Die 2 Blatt Gelatine in einer Schüssel mit kaltem Wasser einweichen. Circa 4 EL der Erdbeermixtur in einem wirklich kleinen Topf erwärmen (bei einem größeren Topf entsprechend mehr Erdbeermix erwärmen).  Die Gelatineblätter ausdrücken und in der warmen Erdbeermixtur auflösen. Die erwärmte Mixtur zurück in den kalten Erdbeermix geben und verrühren.

Alles in ein flaches, verschließbares Gefäß geben und mit Deckel für mindestens 12 Stunden gefrieren. Zum Servieren immer Granita von oben abschaben und zu einer kleinen Nocke oder Kugel formen.

Dauer: 30 Minuten + 12 Stunden Gefrierzeit
Schwierigkeitsgrad: leicht

Rezeptinspiration: Die gesammelten „Menüs des Monats“ aus dem Jahr 2012, kreiert von Bernd Bachofer, Teinacher

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Boeuf Bourguignon

Heute gibt es etwas klassisch Französisches – Boeuf Bourguignon.
Das wollten wir schon länger mal ausprobieren und nun endlich war es soweit.

Das Rindfleisch wird schön lange geschmort und mit Zwiebeln, Champignons und Bacon serviert. Im Prinzip also ein Gulasch auf französisch. Das Rindfleischgericht kann mit einem einfachen Kartoffelpüree serviert werden. Wir haben es etwas abgewandelt und ein Kartoffel-Zwiebel-Püree dazu gekocht. Dazu einfach das Püree je zur Hälfte von Kartoffeln und Zwiebeln kochen.

Rezept für 2 Personen

Zutaten

  • 400 g Rindfleisch (Schmorfleisch)
  • 0,75 l Burgunder
  • 100 g Champignons
  • 50 g Möhren
  • 50 g Zwiebeln
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1/2 Bund frische Kräuter aus glatter Petersilie, Thymian, Majoran + extra 1/2 TL fein geschnittene glatte Petersilie
  • 1 Knoblauchzehe
  • Gewürzsäckchen mit 1 Lorbeerblatt, 1/4 TL weißer Pfeffer, 1 Gewürznelke
  • 100 g Schalotten
  • 1/4 TL Puderzucker
  • 20 g Butter
  • 40 g Frühstücksbacon
  • Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Einen Tag vorher das Rindfleisch parieren und in circa 4 cm große Würfel schneiden, die Möhren und Zwiebeln putzen und grob würfeln. 375 ml Rotwein aufkochen und abkühlen lassen. Anschließend das Fleisch, die Möhren und die Zwiebeln einlegen und für 24 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen.

Am Kochtag den Backofen auf 180 °C vorheizen. Das Fleisch aus der Marinade nehmen und mit Küchenkrepp trockentupfen. 1 EL Öl in einem Schmortopf erhitzen und das Fleisch von allen Seiten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und danach das Gemüse aus der Marinade hinzufügen und für 5 Minuten mitbraten. Nun mit der Marinade aufgießen bis das Fleisch zu circa 3/4 bedeckt ist. Das halbe Bund frische Kräuter, das Gewürzsäckchen und die abgezogene Knoblauchzehe zum Fleisch geben. Alles noch einmal aufkochen lassen und abschäumen.
Nun den Deckel auf den Schmortopf legen und das Fleisch für circa 2,5 bis 3 Stunden im Ofen schmoren. Dabei ab und zu umrühren und bei Bedarf mit noch übrig gebliebener Marinade aufgießen.

In der Zwischenzeit die Schalotten schälen und in Spalten schneiden. In einer kleinen Pfanne die Zwiebelspalten nebeneinander auslegen, mit dem Puderzucker bestäuben und zur Hälfte mit Wasser bedecken. Die Pfanne mit einem Deckel abdecken und bei hoher Hitze aufkochen. Dann den Deckel abnehmen und bei Niedrighitze das Wasser komplett verdampfen. Dann circa 10 g Butter zufügen und die Zwiebeln leicht anbräunen.

Die Champignons putzen und vierteln. Die übrigen 10 g Butter erwärmen und die Champignons darin anbraten. Anschließend mit der glatten Petersilie mischen. Den Bacon in einer weiteren Pfanne braten.

Wenn das Fleisch weich ist, es aus der Sauce nehmen und in einer Schüssel beiseite stellen. Das Gewürzsäckchen und die Kräuter entfernen und danach die Sauce durch ein Sieb abgießen. Das Gemüse durch das Sieb passieren. Die Sauce kurz aufkochen, abschmecken und die Fleischwürfel wieder hineingeben.

Zum Servieren das Püree auf den Tellern verteilen. Das Fleisch, die Champignons, die Zwiebeln und den Bacon auf dem Püree anrichten und mit etwas Sauce beträufeln.

Dauer: circa 4 Stunden + 24 Stunden Marinierzeit
Schwierigkeitsgrad: mittel

Rezeptinspiration: Das große Buch vom Fleisch, Teubner
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Hackbällchen mit grünem Spargel und Bärlauchmayonnaise

Das heute vorgestellte Rezept haben wir uns letztens für ein Abendessen unter der Woche gekocht. Wir essen Abends sehr gerne etwas Warmes. Aber ein komplettes Menü ist normalerweise viel zu viel und man fühlt sich vollgestopft. Daher kochen wir oftmals Low Carb. Die Hackbällchen ganz ohne Kohlenhydrate ging jedoch nicht, da sie ohne eingeweichtes Brötchen nicht fluffig werden. On Top als kleine Sauce gibt es eine leckere Bärlauchmayonnaise dazu.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 500 g gemischtes Hachfleisch
  • 50 g Bärlauch
  • 6 getrocknete Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Brötchen
  • 200 ml Milch
  • 500 g grüner Spargel
  • 200 ml Sonnenblumenöl + Öl zum Braten
  • 2 Eier
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Das Brötchen in der Milch einweichen. Den grünen Spargel waschen und die Enden abschneiden. Die Schalotte klein würfeln. Den Bärlauch und die getrockneten Tomaten fein hacken.

Die Hackfleischmasse mit der Schalotte, die Hälfte vom Bärlauch und den getrockneten Tomaten mischen. Aus dem Brötchen die Flüssigkeit hinausdrücken und mit dem Ei unter die Hackfleischmasse rühren. Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Masse nun kleine, runde Bällchen formen und stückchenweise in einer Pfanne in heißem Öl ausbraten.

In der Zwischenzeit die Mayonnaise wie folgt herstellen. 200 ml Sonnenblumenöl in einen hohen Rührbecher geben. 1 Ei, den Senf, Zitronensaft, 1 Prise Salz und Pfeffer hineingeben. Alles mit dem Pürierstab gut verquirlen bis die Mayonnaise eine schöne cremige Konsistenz hat, gegebenenfalls mit Zitrone, Salz und Pfeffer nachwürzen. Am Schluss die zweite Hälfte vom Bärlauch unterheben. Den grünen Spargel in einer weiteren Pfanne anbraten. Mit Salz würzen.

Den grünen Spargel auf einer Platte anrichten. Die Hackbällchen darauf legen und  auf jedes einen Klecks Bärlauchmayonnaise geben.

Dauer: circa 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach

 

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Spargelsuppe mit Basilikum und Tomate

Spargelzeit… Spargelzeit… Spargelzeit…
Und was soll es es anderes geben – Spargelsuppe!
Die heutige Spargelsuppe kommt mit eher italienischen Begleitern. Basilikum, Tomaten und geröstete Pinienkerne gesellen sich dazu.

Kleiner Tipp: Für den Sud kochen wir oftmals einen Spargelsud aus den Schalen. Dadurch wird die ganze Suppe noch „spargeliger“. Einfach die Schalen in einen Topf geben, mit Wasser aufgießen, einmal aufkochen lassen und für circa 20 Minuten leicht kochen lassen. Die Sud durch ein Sieb abgießen. Dieser hält sich auch für circa eine Woche im Kühlschrank.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 1 kg weißer Spargel
  • 700 ml Spargelsud oder Gemüsebrühe
  • 300 ml Milch
  • 125 g Kirschtomaten
  • 25 g Pinienkerne
  • 3 EL Olivenöl
  • 30 Basilikumblätter
  • Zucker, Meersalz aus der Mühle

Zubereitung

Spargel schälen und die Enden abschneiden. Die Spargelköpfe bei circa 4 cm abschneiden und der Länge nach halbieren. Den restlichen Spargel in circa 2 cm lange Stücke schneiden.
2 EL Öl in einem Topf erwärmen und die Spargelstücke (nicht die Spargelköpfe!) darin andünsten. Mit Spargelsud und Milch aufgießen. Alles aufkochen und für circa 15 Minuten köcheln lassen. Die Spargelsuppe mit dem Schneidstab pürieren und anschließend durch ein Sieb passieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf der Herdplatte bei niedriger Temperatur warm halten.

Die Pinienkerne in einer Pfanne anbräunen und bis zum Servieren beiseite stellen. Die Kirschtomaten halbieren. Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen, die  Spargelköpfe darin anbraten und mit Salz und einer Prise Zucker würzen. Die Tomatenhälften 3 Minuten am Ende mitbraten.

Die Basilikumblätter in feine Streifen schneiden. Diese mit in die Suppe geben und nochmals pürieren. Zum Servieren die Suppe in die Teller geben. Spargelköpfe und Tomatenhälften hinein legen und mit den Pinienkernen bestreuen.

Dauer: circa 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht

Idee nach: http://www.essen-und-trinken.de/rezept/389975/spargel-basilikum-suppe.html

 

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Bärlauchrisotto

Es geht weiter mit „Kochen nach Jahreszeiten“. Es kommt Bärlauch auf den Tisch. Wir lieben den Geschmack von Bärlauch unheimlich gerne. Unser Vorteil definitiv ist, dass wir ihn frisch gepflückt direkt aus dem Wald gepflückt bekommen. Daher haben wir jedes Jahr einen kleinen Weltuntergangsvorrat davon da.

Das Bärlauchrisotto ist dabei ganz klassisch hergestellt. Ganz am Ende wird der Bärlauch untergehoben. Unsere Bärlauchmenge ist auch nicht gerade wenig. Wer will kann die Menge natürlich nach Geschmack reduzieren. Schön passen zum Risotto die gerösteten Walnüsse.

Rezept für 2 Personen

Zutaten

  • 150 g Risotto-Reis
  • 1 Schalotte
  • 1 EL Olivenöl
  • 100 ml Weißwein
  • Gemüsebrühe, circa 500 – 750 ml
  • 60 g frischer Bärlauch
  • 1 große Hand voll frisch geriebener Parmesan
  • 50 g Butter
  • 1 Hand voll Walnüsse

Zubereitung

Die Schalotte klein würfeln und den Bärlauch in feine Streifen schneiden. Die Gemüsebrühe in einem Topf bei niedriger Temperatur ständig heiß halten.

Das Olivenöl in einem weiten Topf erhitzen und die Schalotten darin andünsten bis sie schön glasig sind. Den Reis zugeben und für 2 Minuten mitdünsten. Mit dem Weißwein ablöschen und den Weißwein schön einkochen lassen. Nun eine große Schöpfkelle von der Gemüsebrühe hinzugeben und unter Rühren erneut einkochen. Dies wiederholen bis der Reis al dente ist. Das dauert circa 25 bis 30 Minuten. Am Ende sollte noch so viel Flüssigkeit im Reistopf enthalten sein, dass eine cremige, aber noch flüssige Sauce enthalten ist. Diese wird gleich durch die Butter und den Parmesan gebunden. Zum Schluss den Bärlauch, die Butter und den Parmesan unterrühren. Den Topf mit Deckel für circa 5 Minuten stehen lassen.

Währenddessen die Walnüsse grob hacken und anrösten. Das Risotto auf den Tellern servieren und mit den Walnusskernen bestreuen.

Dauer: circa 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

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Kalbs-Involtini mit grünem Spargel

Nach langer, unvorhergesehener Pause, starten wir nun wieder in unseren Blog. Wir waren in den letzten Wochen ziemlich im Büro eingespannt und privat sind wir mitten in den Vorbereitungen für unseren „großen Tag“. Das nimmt ein manchmal mehr ein als erwartet…
Aber es soll auf dem Blog etwas vorangehen. Es ist nämlich nicht so, dass wir das Kochen vernachlässigt hätten. Nein… es warten viele Bilder und Rezepte darauf aus ihrem Versteck zu kommen.

Gestern Abend gab es passend für die Jahreszeit etwas mit Spargel. Nachdem wir unseren ersten Spargelappetit mit den Standard-Rezepten getilgt haben, werden wir nun langsam experimentierfreudiger. Die Involtini ist die italienische Variante der Roulade. Wir haben sie mit gekochtem Schinken (Prosciutto Cotto), Parmesan und grünem Spargel gefüllt. Zum Abschluss werden sie mit Parmaschinken umwickelt.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 4 Kalbsschnitzel
  • 4 große Scheiben Prosciutto Cotto
  • 8 Scheiben Parmaschinken
  • 500 g grüner Spargel
  • 50 g Parmesan
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 g Butter
  • 150 ml Weißwein
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Die Kalbsschnitzel circa 3mm dünn klopfen und halbieren, so dass 8 Schnitzelhälften entstehen. Den Prosciutto Cotto halbieren. Den Spargel waschen und die Enden abschneiden.

Ein geteiltes Kalbsschnitzel flach auslegen, mit Salz und Pfeffer würzen. Eine halbe Scheibe Prosciutto Cotto darauf legen. 2 Stangen grünen Spargel auf die Breite des Kalbsschnitzel kürzen und auf den Schinken legen. Den Parmesan dünn darauf holbeln. Das Kalbsschnitzel zu einer Roulade aufrollen und mit einer Scheibe Parmaschinken umwickeln. Mit allen 7 anderen Kalbsschnitzeln ebenfalls so verfahren bis 8 kleine Rouladen fertig sind.

In einer großen Pfanne die Butter und das Olivenöl erhitzen. Sobald es schön heiß ist, die Involtini von allen Seiten braun darin anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und etwas einkochen. Dann die Gemüsebrühe zugeben. Alles für circa 25-30 Minuten bei Mittelhitze einkochen lassen. Dabei die Involtini immer wieder wenden und mit Sauce übergießen.

In der Zwischenzeit den restlichen Spargel in schräge, circa 1 cm breite Stücke schneiden. In einem kleinen Topf in Salzwasser für circa 3 Minuten blanchieren und warm stellen.

Zum Servieren die Involtini aus der Sauce nehmen und jedes Involtini schräg zerteilen. Auf den Tellern zuerst die Spargelstücke geben und mit etwas Sauce aus der Pfanne beträufeln. Dann die zerteilten Involtini darauf anrichten und erneut mit etwas Sauce beträufeln. Zum Schluss noch ein wenig Parmesan darüber hobeln.

Dauer: circa 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

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Fenchel-Parfait mit Zitrusfrüchten

Das Dessert aus der Fastenzeit von unserem vegetarischen 4-Gang-Menü sind wir noch schuldig. Und hier kommt es…

Das Fenchel-Parfait wird nur mit Honig gesüßt und erhält einen Kick durch Ingwer und Anis. Dazu passen der Zitrusfrüchte-Mix und die Datteln super. Also, trotzt fehlendem Zucker, ein leckeres Dessert. Besonders nach einem deftigen Essen etwas schön Fruchtiges und Leichtes.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 2 große Fenchelknollen
  • 3 EL Honig
  • 4 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Anissamen
  • 4 cm frischer Ingwer
  • 100 g Joghurt, 10%
  • 2 Blutorangen
  • 1 rosa und 1 weiße Grapefruit
  • 2 Orangen
  • 200 g frische Datteln

Zubereitung

Fenchelknollen putzen und grob schneiden. Mit dem Honig und dem Zitronensaft in einem Topf dünsten bis der Fenchel sehr weich ist. Den Fenchel anschließend pürieren und durch ein feines Sieb passieren. Den Ingwer schälen und fein reiben. Mit dem Anis und dem Joghurt unter den Fenchel rühren. Die Fencheljoghurtcreme in kleine gefriergeeignete Schüsseln füllen und im Gefrierschrank für circa 2 Stunden gefrieren lassen.

Von den Zitrusfrüchten die Haut außen ringsherum abschneiden und dann filetieren. Die Datteln längs aufschneiden, den Kern entfernen und die Datteln in dünne Spalten schneiden.

Zum Servieren den Zitrusfrüchte-Mix auf Tellern verteilen. Das Parfait aus den Formen lösen und obendrauf setzen. Die Dattelspalten auf dem Parfait und den Zitrusfrüchten verteilen.

Dauer: 30 Minuten + 2 Stunden Kühlzeit
Schwierigkeitsgrad: mittel

Rezeptinspiration: slowly veggie! MFI Meine Familie und ich Verlag GmbH

 

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Rotkohlrouladen mit Rahmgraupen und Räuchertofu

Nach etwas Pause geht es weiter im vegetarischen Menü. Auch wenn die Fastenzeit vorbei ist, wollen wir Euch diesen vegetarischen Hauptgang definitiv nicht vorenthalten. Die Rotkohlrouladen sind super lecker mit Graupen gefüllt und der Räuchertofu gibt einen schönen rauchigen Geschmack hinein. (Sozusagen als Speck-Ersatz 🙂 )

Insgesamt ist dies ein tolle Kombination aus verschiedenen Geschmäckern und auch für jeden „Fleischesser“ eine Empfehlung.

Rezept für 6 Personen

Zutaten

  • 3 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stange Lauch
  • 200 g Gerstengraupen
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 1 Kopf Rotkohl
  • 250 ml Sahne
  • 75 g getrocknete Aprikosen
  • 200 g Räuchertofu
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 Zweige Salbei
  • Balsamico-Essig
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Eine Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Den Lauch putzen und in dünne Ringe schneiden. 1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Den Lauch kurz darin andünsten und dann herausnehmen und beiseite stellen. Nun Zwiebel und Knoblauch in der Pfanne andünsten, die Graupen zugeben, mit der Hälfte der Brühe auffüllen, aufkochen und 15 Minuten bei schwacher Hitze garen.

In einem Topf, in dem der Kohlkopf Platz hat, Wasser aufkochen und salzen. Den Kohl putzen und den Kohl dann für circa 5 Minuten im kochenden Wasser blanchieren. Den Kohl herausnehmen und die Kohlblätter von außen nach innen vorsichtig ablösen. Wenn die Blätter wieder zu hart sind, den Kohl erneut ins Wasser geben, blanchieren und weitere Blätter ablösen. Am Ende sollten circa 24 Blätter herauskommen. Von den abgelösten Blättern die dicken Blattrippen flach schneiden, so dass sie biegsam werden.

Die garen Graupen mit Salz und Pfeffer würzen und die Sahne angießen. Die Sahne schön cremig einkochen. Die getrockneten Aprikosen in feine Scheiben schneiden, den Tofu fein würfeln. Die Aprikosen, den Tofu und den Lauch unter die Graupen rühren.

Für das „Bauen“ der Rouladen jeweils 2 Kohlblätter überlappend auf ein großes Brett legen. Die Graupenfüllung auf eine Seite mit Platz zum Rand geben. Die Kohlblätter nun zu Rouladen rollen und mit Küchenzwirn zusammenbinden. So insgesamt 12 Rouladen formen.

Die zweite Zwiebel abziehen und in Spalten schneiden. Salbeiblätter von den Zweigen abzupfen. Die übrigen 2 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Kohlrouladen darin anbraten. Die Zwiebelspalten und die Salbeiblätter zugeben und kurz mit braten. Dann mit der übrigen Brühe aufgießen und mit Deckel bei mittlerer Hitze circa 30 Minuten schmoren. Wenn der Kohl weich ist, aber gerade noch Biss hat, die Rouladen rausnehmen und warm stellen. Die Sauce in der Pfanne kräftig einkochen und mit Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken.

Zum Servieren die Rouladen schräg halbieren. Die Sauce auf den Tellern verteilen und die Rouladenhälften darauf anrichten.

Dauer: circa 70 Minuten
Schwierigkeitsgrad: schwer

Rezeptinspiration: slowly veggie! MFI Meine Familie und ich Verlag GmbH
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Kastanienmehl-Pasta mit Schwarzwurzel und Radicchio

Es geht weiter mit unserem vegetarischen 4-Gang-Dinner. Gang Zwei steht auf dem Progamm und nach italienischem Vorbild gab es Pasta. Etwas Besonderes ist die Beimischung von Kastanienmehl. Das macht die Pasta nussiger im Eigengeschmack. Die Schwarzwurzeln und der Radicchio sind ein toller Begleiter.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 130 g Pastamehl ’00‘
  • 125 g Kastanienmehl
  • 1 Ei
  • 6 EL Olivenöl
  • 150-180 ml lauwarmes Wasser
  • 600 g Schwarzwurzeln
  • Saft von 1 Zitrone
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 Radicchio (ca. 2 Faust groß)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Honig
  • 3-4 EL Balsamico
  • 150 ml roter Traubensaft
  • 2 EL gekühlte Butter
  • Cayennnepfeffer
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 50 g Grana Padano

Zubereitung

Das Pastamehl und das Kastanienmehl mit 1 TL Salz vermischen. Dann mit dem Ei, 1 EL Olivenöl und dem Wasser zu einem glatten Nudelteig kneten. Wasser entsprechend dosieren. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und für 30 Minuten ruhen lassen. Nach der Ruhezeit den Teig portionsweise mit der Nudelmaschine rollen und zu Bandnudeln schneiden. Die fertigen Bandnudeln auf einem bemehlten Küchentuch bis zum Kochen trocknen lassen.

In eine mittelgroße Schüssel Wasser mit 3/4 des Zitronensaft mischen. Die Schwarzwurzeln waschen, schälen und in circa 0,5 cm breite Scheiben schneiden. Die Schwarzwurzeln sofort in das Wasser geben, damit sie sich nicht verfärben. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die abgetropften Schwarzwurzeln 5 Minuten anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer, dem restlichen Zitronensaft, 1 EL Honig und dem Cayennepfeffer würzen. Mit 100 ml Gemüsebrühe angießen und für circa 10 Minuten bissfest mit geschlossenem Deckel garen. Anschließend den Deckel abnehmen, damit die Flüssigkeit verdunstet und die Schwarzwurzeln im übrigen Sud leicht karamellisieren.

Den Radicchio putzen und in Spalten teilen. Den Knoblauch schälen und fein hacken. 2 EL Olivenöl in einer weiteren Pfanne erhitzen. Den Knoblauch und den Radicchio von beiden Seiten leicht anbraten. 1 EL Honig zugeben und etwas karamellisieren, mit Salz und Pfeffer würzen. Radicchio herausnehmen und im Ofen bei circa 75 °C bis zum Servieren warm stellen. Die Bratreste mit dem Balsamico und dem Traubensaft ablöschen. Die Sauce bis zur Hälfte einkochen. Am Ende zum Binden die 2 EL kalte Butter mit einem Schneebesen unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta darin al dente kochen. Den Grana Padano reiben. Zum Servieren die Pasta mit den Schwarzwurzeln und dem Radicchio mischen und auf Teller geben. Die Sauce darüber geben und mit dem Grana Padano bestreuen.

Dauer: circa 60 Minuten + 30 Minuten Ruhezeit
Schwierigkeitsgrad: schwer

 

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