Saubohnen mit roter Beete und karamellisiertem Ziegenkäse

Was für eine Kombination… auch farblich! Das Auge soll ja nicht zu kurz kommen. Aber geschmacklich auch einfach toll. Die Saubohnen und die rote Beeten werden mariniert. Sie geben dadurch eine gute säuerliche Balance zu dem karamellisierten Ziegenkäse.

Rezept für 2 Personen

Zutaten

  • 3 kleine rote Beete
  • 2 kleine runde Ziegen-Frischkäse (á circa 40g – 60g)
  • 150 g Saubohnen
  • 10 g Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Holunderblütenschnaps
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 TL Dijonsenf
  • 10 Blätter Minze
  • 1 EL Akazienhonig
  • Fleur de Sel

Zubereitung

Rote Beete waschen und Blätter abschneiden. Nicht den Strunk und die Wurzel komplett abschneiden, da die roten Beeten beim Kochen sonst ausbluten.
Die rote Beete in einem Topf mit Wasser bedecken und für circa 40 bis 45 Minuten garen. Nicht länger garen, da sie sonst zu weich und nicht mehr bissfest sind. Die Beeten abschrecken, schälen und in 8 Spalten schneiden.

In einem anderen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Saubohnen für 1 – 2 Minuten darin blanchieren. Die Bohnen mit kalten Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Anschließend die Bohnen aus den Häuten lösen.

Für die Marinade das Olivenöl mit dem Weißweinessig, Dijonsenf und dem Holunderblütenschnaps gut mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel vermischen. Die Hälfte der Minze klein hacken und unterheben. Die Marinade gut mit Salz würzen.

Die Saubohnen in die Hälfte der Marinade einlegen, abdecken und marinieren lassen. In die andere Hälfte der Marinade die Spalten der rote Beete einlegen. Alles für 2 Stunden marinieren.

Kurz vor dem Servieren die Hälfte der Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Den Ziegen-Frischkäse in kleinere Stücke zum Servieren teilen. Den Ziegenkäse mit  dem unangerösteten Teil der Sonnenblumenkerne bestreuen und mit dem Honig beträufeln. Den Ziegenkäse mit dem Bunsenbrenner oder im Ofen unter dem Grill karamellisieren.

Den karamellisierten Ziegenkäse mit den Bohnen und der roten Beete auf Tellern anrichten. Mit der Marinade beträufeln. Die restliche Minze hacken und darüber streuen. Alles mit Fleur de Sel bestreuen.

Dauer: circa 1,5 Stunden + 2 Stunden Marinierzeit
Schwierigkeitsgrad: mittel

Ricotta-Tarte

Was fehlt noch zu einem italienischen Menü? DOLCE!!!

Es kommt eine Tarte mit einer Ricotta-Füllung auf den Tisch. Verfeinert wird sie mit Zimt, Zitrone und Schokolade. Eine leckere Kombination, die über ganz Italien bekannt ist.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 25 g Butter
  • 25 g Butterschmalz
  • 90 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • Zitronenschale einer halben Zitrone
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Eigelb
  • 250 g Ricotta
  • 100 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Messerspitze gemahlener Zimt
  • Zitronenschale einer halben Zitrone
  • 20 g Schokoladen-Drops, mind. 70% Kakaogehalt

Zubereitung

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine kleine Tarte-Form von circa 12 cm Durchmesser einbuttern.

Für den Teig Butter, Butterschmalz und Eigelb mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Mehl und Zucker einarbeiten. Die Zitronenschale und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote unterheben. Den Teig zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie einwickeln. Für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit für die Füllung die Ricotta, den Zucker, das Eigelb, den Zimt und die Zitronenschale verrühren. Die Hälfte der Schokoladen-Drops unterheben.

Nach der Kühlzeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Tarte-Form damit auskleiden. Überstehenden Teig abschneiden. Die Füllung auf dem Teig verteilen. Die restlichen Schokoladen-Drops obendrauf verteilen. Die Tarte für circa 40-45 Minuten backen. Beim Test mit einem Holzstäbchen sollte kein Teig daran kleben bleiben. Wenn die Decke der Tarte zu dunkel wird mit Alufolie abdecken.

Den Kuchen auskühlen lassen und servieren.

Dauer: circa 2 Stunden
Schwierigkeitsgrad: einfach

Quelle:  Katie Caldesi The Italian cookery course, Kyle Cathie Limited

Gefüllte Champignons mit Minze und Petersilie

Unsere kulinarische Italienreise geht weiter. Heute befassen wir uns mit dem 1. Gang der Italiener, den Antipasti.

In Italien werden klassisch 4 Gänge gegessen. Was wir in jedem Italien-Urlaub immer gern ausleben. Für den 1. Gang wird Antipasti serviert. Die Primi, also der 2. Gang, ist normalerweise ein kohlenhydratreiches Gericht wie Pasta oder Risotto. Fisch oder Fleisch gibt es dann zur Secondi und dazu werden gewöhnlich keine Kohlenhydrate gereicht. Und am Schluss, wie kann es anders sein, die Dolce. Der Nachtisch ist immer lecker und darf niemals bei uns fehlen. Lieber essen wir eine Antipasti zusammen. 🙂

Die hier vorgestellte Antipasti ist einfach und kann eigentlich in Deutschland gut gekocht werden, denn Champignons gibt es auch bei uns immer. Und wenn man keine Großen bekommt, dann kann man gut einfach eine größere Anzahl kleinere Champignons nehmen.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 8 große Champignons
  • 3 große Stängel Minze
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 25 g Parmesan
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 älteres Brötchen, alternativ 3 EL Semmelbrösel
  • 100 ml Olivenöl

Zubereitung

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Von den Pilzen vorsichtig die Stiele herauslösen. Die Pilzkappen mit den Lamellen nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Die Pilzstiele, die Knoblauchzehe, Minzblätter und Petersilie fein hacken. Alles in einer Schüssel mischen. Das ältere Brötchen im Blitzhacker zu Brotkrumen hacken und zu den Kräutern geben. Den Parmesan reiben und ebenfalls unter die Kräutermischung heben.

Die Kräuterfüllung gleichmäßig mit einem Teelöffel in die Pilze füllen. Dabei die Füllung mit dem Löffel in die Pilze drücken. Das Olivenöl über die Pilze verteilen und alles im Ofen für 15 Minuten backen. Die Oberseiten sollten am Ende schön goldbraun sein.

Dauer: circa 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach

Quelle:  Katie Caldesi The Italian cookery course, Kyle Cathie Limited

Spargel-Erbsen-Pasta mit Pecorino

Eine leckere Pasta darf von Zeit zu Zeit nicht fehlen. Mittlerweile sind verschiedene Pasta-Gerichte ein Standard für uns und stehen für ein schnelles Abendessen häufiger auf dem Programm. Nicht Low Carb, aber immer verdammt lecker und damit unverzichtbar!

Wenn man daran denkt, dass vor Jahrzehnten begonnen wurde in Deutschland Pasta vor allem mit Tomatensauce zu kochen (am besten noch auf Mehlschwitzen-Basis, eben gut deutsch 😉 ), dann kann man sich das heutzutage nicht mehr vorstellen. Seitdem hat sich auch bei den deutschen Nachkochern des italienischen Klassikers Einiges getan. Pastarezepte sind ein fester Bestandteil der deutschen Kochkunst geworden, aber nach italienischem Vorbild gut al dente gekocht und bei uns zumindest sehr selten mit Tomatensauce.

Heute wollen wir ein Pastarezept vorstellen, das perfekt in den späten Frühling passt. Ja, ja… etwas spät im Juli… manchmal kommen wir mit dem Bloggen nicht hinterher. Aber im Spezialitätenhandel gibt es immer noch Spargel. Oder einfach ersetzen mit Zucchini. Dies ist dann mit Sicherheit auch die biologischere Methode.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 400 g Spaghetti
  • 1 Bund grüner Spargel
  • 180 g tiefgekühlte Erbsen
  • 1 große rote Chili
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 80 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl
  • 20 g Minzblätter
  • 50 g Rucola
  • 80 g Pecorino
  • Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Die Spaghetti in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser al dente garen.
In der Zwischenzeit den Spargel putzen, die Spargelspitzen schräg abschneiden und mit der Mandoline oder dem Sparschäfer die Spargelstangen in lange, dünne Scheiben hobeln. Die Erbsen in einem Sieb unter fließendem warmen Wasser kurz auftauen und abtropfen lassen. Die Chili fein hacken, sowie die Minze und den Rucola grob hacken. Den Pecorino fein reiben.

Die Spaghetti nach der Kochzeit abgießen und warm halten. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erwärmen. Die Spargelspitzen, die Zitronenschale und die Chili darin 1-2 Minuten dünsten. Nun nur noch alle restlichen Zutaten in die Pfanne geben und gut durchmischen, den Pecorino darunter heben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dauer: circa 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

Quelle:  donna hay simple dinners, AT Verlag

Spargelsuppe mit Basilikum und Tomate

Spargelzeit… Spargelzeit… Spargelzeit…
Und was soll es es anderes geben – Spargelsuppe!
Die heutige Spargelsuppe kommt mit eher italienischen Begleitern. Basilikum, Tomaten und geröstete Pinienkerne gesellen sich dazu.

Kleiner Tipp: Für den Sud kochen wir oftmals einen Spargelsud aus den Schalen. Dadurch wird die ganze Suppe noch „spargeliger“. Einfach die Schalen in einen Topf geben, mit Wasser aufgießen, einmal aufkochen lassen und für circa 20 Minuten leicht kochen lassen. Die Sud durch ein Sieb abgießen. Dieser hält sich auch für circa eine Woche im Kühlschrank.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 1 kg weißer Spargel
  • 700 ml Spargelsud oder Gemüsebrühe
  • 300 ml Milch
  • 125 g Kirschtomaten
  • 25 g Pinienkerne
  • 3 EL Olivenöl
  • 30 Basilikumblätter
  • Zucker, Meersalz aus der Mühle

Zubereitung

Spargel schälen und die Enden abschneiden. Die Spargelköpfe bei circa 4 cm abschneiden und der Länge nach halbieren. Den restlichen Spargel in circa 2 cm lange Stücke schneiden.
2 EL Öl in einem Topf erwärmen und die Spargelstücke (nicht die Spargelköpfe!) darin andünsten. Mit Spargelsud und Milch aufgießen. Alles aufkochen und für circa 15 Minuten köcheln lassen. Die Spargelsuppe mit dem Schneidstab pürieren und anschließend durch ein Sieb passieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf der Herdplatte bei niedriger Temperatur warm halten.

Die Pinienkerne in einer Pfanne anbräunen und bis zum Servieren beiseite stellen. Die Kirschtomaten halbieren. Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen, die  Spargelköpfe darin anbraten und mit Salz und einer Prise Zucker würzen. Die Tomatenhälften 3 Minuten am Ende mitbraten.

Die Basilikumblätter in feine Streifen schneiden. Diese mit in die Suppe geben und nochmals pürieren. Zum Servieren die Suppe in die Teller geben. Spargelköpfe und Tomatenhälften hinein legen und mit den Pinienkernen bestreuen.

Dauer: circa 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht

Idee nach: http://www.essen-und-trinken.de/rezept/389975/spargel-basilikum-suppe.html

 

Bärlauchrisotto

Es geht weiter mit „Kochen nach Jahreszeiten“. Es kommt Bärlauch auf den Tisch. Wir lieben den Geschmack von Bärlauch unheimlich gerne. Unser Vorteil definitiv ist, dass wir ihn frisch gepflückt direkt aus dem Wald gepflückt bekommen. Daher haben wir jedes Jahr einen kleinen Weltuntergangsvorrat davon da.

Das Bärlauchrisotto ist dabei ganz klassisch hergestellt. Ganz am Ende wird der Bärlauch untergehoben. Unsere Bärlauchmenge ist auch nicht gerade wenig. Wer will kann die Menge natürlich nach Geschmack reduzieren. Schön passen zum Risotto die gerösteten Walnüsse.

Rezept für 2 Personen

Zutaten

  • 150 g Risotto-Reis
  • 1 Schalotte
  • 1 EL Olivenöl
  • 100 ml Weißwein
  • Gemüsebrühe, circa 500 – 750 ml
  • 60 g frischer Bärlauch
  • 1 große Hand voll frisch geriebener Parmesan
  • 50 g Butter
  • 1 Hand voll Walnüsse

Zubereitung

Die Schalotte klein würfeln und den Bärlauch in feine Streifen schneiden. Die Gemüsebrühe in einem Topf bei niedriger Temperatur ständig heiß halten.

Das Olivenöl in einem weiten Topf erhitzen und die Schalotten darin andünsten bis sie schön glasig sind. Den Reis zugeben und für 2 Minuten mitdünsten. Mit dem Weißwein ablöschen und den Weißwein schön einkochen lassen. Nun eine große Schöpfkelle von der Gemüsebrühe hinzugeben und unter Rühren erneut einkochen. Dies wiederholen bis der Reis al dente ist. Das dauert circa 25 bis 30 Minuten. Am Ende sollte noch so viel Flüssigkeit im Reistopf enthalten sein, dass eine cremige, aber noch flüssige Sauce enthalten ist. Diese wird gleich durch die Butter und den Parmesan gebunden. Zum Schluss den Bärlauch, die Butter und den Parmesan unterrühren. Den Topf mit Deckel für circa 5 Minuten stehen lassen.

Währenddessen die Walnüsse grob hacken und anrösten. Das Risotto auf den Tellern servieren und mit den Walnusskernen bestreuen.

Dauer: circa 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

Rotkohlrouladen mit Rahmgraupen und Räuchertofu

Nach etwas Pause geht es weiter im vegetarischen Menü. Auch wenn die Fastenzeit vorbei ist, wollen wir Euch diesen vegetarischen Hauptgang definitiv nicht vorenthalten. Die Rotkohlrouladen sind super lecker mit Graupen gefüllt und der Räuchertofu gibt einen schönen rauchigen Geschmack hinein. (Sozusagen als Speck-Ersatz 🙂 )

Insgesamt ist dies ein tolle Kombination aus verschiedenen Geschmäckern und auch für jeden „Fleischesser“ eine Empfehlung.

Rezept für 6 Personen

Zutaten

  • 3 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Stange Lauch
  • 200 g Gerstengraupen
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 1 Kopf Rotkohl
  • 250 ml Sahne
  • 75 g getrocknete Aprikosen
  • 200 g Räuchertofu
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 Zweige Salbei
  • Balsamico-Essig
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Eine Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Den Lauch putzen und in dünne Ringe schneiden. 1 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Den Lauch kurz darin andünsten und dann herausnehmen und beiseite stellen. Nun Zwiebel und Knoblauch in der Pfanne andünsten, die Graupen zugeben, mit der Hälfte der Brühe auffüllen, aufkochen und 15 Minuten bei schwacher Hitze garen.

In einem Topf, in dem der Kohlkopf Platz hat, Wasser aufkochen und salzen. Den Kohl putzen und den Kohl dann für circa 5 Minuten im kochenden Wasser blanchieren. Den Kohl herausnehmen und die Kohlblätter von außen nach innen vorsichtig ablösen. Wenn die Blätter wieder zu hart sind, den Kohl erneut ins Wasser geben, blanchieren und weitere Blätter ablösen. Am Ende sollten circa 24 Blätter herauskommen. Von den abgelösten Blättern die dicken Blattrippen flach schneiden, so dass sie biegsam werden.

Die garen Graupen mit Salz und Pfeffer würzen und die Sahne angießen. Die Sahne schön cremig einkochen. Die getrockneten Aprikosen in feine Scheiben schneiden, den Tofu fein würfeln. Die Aprikosen, den Tofu und den Lauch unter die Graupen rühren.

Für das „Bauen“ der Rouladen jeweils 2 Kohlblätter überlappend auf ein großes Brett legen. Die Graupenfüllung auf eine Seite mit Platz zum Rand geben. Die Kohlblätter nun zu Rouladen rollen und mit Küchenzwirn zusammenbinden. So insgesamt 12 Rouladen formen.

Die zweite Zwiebel abziehen und in Spalten schneiden. Salbeiblätter von den Zweigen abzupfen. Die übrigen 2 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Kohlrouladen darin anbraten. Die Zwiebelspalten und die Salbeiblätter zugeben und kurz mit braten. Dann mit der übrigen Brühe aufgießen und mit Deckel bei mittlerer Hitze circa 30 Minuten schmoren. Wenn der Kohl weich ist, aber gerade noch Biss hat, die Rouladen rausnehmen und warm stellen. Die Sauce in der Pfanne kräftig einkochen und mit Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken.

Zum Servieren die Rouladen schräg halbieren. Die Sauce auf den Tellern verteilen und die Rouladenhälften darauf anrichten.

Dauer: circa 70 Minuten
Schwierigkeitsgrad: schwer

Rezeptinspiration: slowly veggie! MFI Meine Familie und ich Verlag GmbH

Kastanienmehl-Pasta mit Schwarzwurzel und Radicchio

Es geht weiter mit unserem vegetarischen 4-Gang-Dinner. Gang Zwei steht auf dem Progamm und nach italienischem Vorbild gab es Pasta. Etwas Besonderes ist die Beimischung von Kastanienmehl. Das macht die Pasta nussiger im Eigengeschmack. Die Schwarzwurzeln und der Radicchio sind ein toller Begleiter.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 130 g Pastamehl ’00‘
  • 125 g Kastanienmehl
  • 1 Ei
  • 6 EL Olivenöl
  • 150-180 ml lauwarmes Wasser
  • 600 g Schwarzwurzeln
  • Saft von 1 Zitrone
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 Radicchio (ca. 2 Faust groß)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Honig
  • 3-4 EL Balsamico
  • 150 ml roter Traubensaft
  • 2 EL gekühlte Butter
  • Cayennnepfeffer
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • 50 g Grana Padano

Zubereitung

Das Pastamehl und das Kastanienmehl mit 1 TL Salz vermischen. Dann mit dem Ei, 1 EL Olivenöl und dem Wasser zu einem glatten Nudelteig kneten. Wasser entsprechend dosieren. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und für 30 Minuten ruhen lassen. Nach der Ruhezeit den Teig portionsweise mit der Nudelmaschine rollen und zu Bandnudeln schneiden. Die fertigen Bandnudeln auf einem bemehlten Küchentuch bis zum Kochen trocknen lassen.

In eine mittelgroße Schüssel Wasser mit 3/4 des Zitronensaft mischen. Die Schwarzwurzeln waschen, schälen und in circa 0,5 cm breite Scheiben schneiden. Die Schwarzwurzeln sofort in das Wasser geben, damit sie sich nicht verfärben. 3 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die abgetropften Schwarzwurzeln 5 Minuten anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer, dem restlichen Zitronensaft, 1 EL Honig und dem Cayennepfeffer würzen. Mit 100 ml Gemüsebrühe angießen und für circa 10 Minuten bissfest mit geschlossenem Deckel garen. Anschließend den Deckel abnehmen, damit die Flüssigkeit verdunstet und die Schwarzwurzeln im übrigen Sud leicht karamellisieren.

Den Radicchio putzen und in Spalten teilen. Den Knoblauch schälen und fein hacken. 2 EL Olivenöl in einer weiteren Pfanne erhitzen. Den Knoblauch und den Radicchio von beiden Seiten leicht anbraten. 1 EL Honig zugeben und etwas karamellisieren, mit Salz und Pfeffer würzen. Radicchio herausnehmen und im Ofen bei circa 75 °C bis zum Servieren warm stellen. Die Bratreste mit dem Balsamico und dem Traubensaft ablöschen. Die Sauce bis zur Hälfte einkochen. Am Ende zum Binden die 2 EL kalte Butter mit einem Schneebesen unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In der Zwischenzeit Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta darin al dente kochen. Den Grana Padano reiben. Zum Servieren die Pasta mit den Schwarzwurzeln und dem Radicchio mischen und auf Teller geben. Die Sauce darüber geben und mit dem Grana Padano bestreuen.

Dauer: circa 60 Minuten + 30 Minuten Ruhezeit
Schwierigkeitsgrad: schwer

 

Maronen-Suppe mit Grünkohl-Chips und Möhren-Tatar

Darf es mal etwas besonderes Vegetarisches sein?!

Wir hatten letztens Freunde zu Besuch und wir haben die Herausforderung nicht gescheut und ein komplettes vegetarisches Menü gekocht. Als Vorsuppe haben wir dieses leckere Maronen-Süppchen gekocht. Der besondere Kick daran sind die Grünkohl-Chips. Die Reste wurde von allen am selben Abend noch weggegessen.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 250 g vorgegarte Maronen
  • 250 g Grünkohl
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 EL Erdnussmus (Bioladen)
  • 2 mittelgroße Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Schlagsahne
  • 150 ml Milch
  • 4 EL Walnussöl
  • 3 Thymianzweige
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Ofen auf 120 °C vorheizen. Vom Grünkohl die Blätter ablösen, waschen, trocknen und in größere Stücke zupfen. Erdnussmus mit Olivenöl und 1/2 TL Salz verrühren. Grünkohl mit der Erdnuss-Olivenöl-Mischung gut vermengen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.  Den Grünkohl für circa 45 backen, dabei den Grünkohl immer wieder drehen. Die Chips herausnehmen, wenn sie knusprig sind und abkühlen lassen.

Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. 2 EL vom Walnussöl in einem Topf nicht zu stark erhitzen und beides mit zwei Zweigen Thymian andünsten. Die Maronen hacken, zugeben und mit der Gemüsebrühe angießen. Alles zugedeckt für 15 Minuten leicht köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Möhren schälen und sehr fein würfeln. Die Möhren mit den restlichen 2 EL Walnussöl, den Blättern vom letzten Thymianzweig, Salz und Pfeffer mischen. Das Tatar bis zum Servieren beiseite stellen.

Die Thymianzweige aus der Suppe entfernen und anschließend die Suppe mit Sahne und Milch aufgießen und noch einmal kurz aufkochen lassen. Die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf durch ein Sieb passieren, damit sie noch cremiger wird.

Die Maronensuppe kurz vor dem Servieren noch einmal mit dem Pürierstab aufschäumen und mit Grünkohl-Chips und dem Möhren-Tatar auf tiefen Tellern anrichten.

Dauer: circa 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

Rezeptinspiration: slowly veggie! MFI Meine Familie und ich Verlag GmbH

Kichererbsensuppe mit Kürbis

Suppentag! – Vegetarisch natürlich!

Im Prinzip ist es eine Suppenvariante von Kürbis gekreuzt mit Kichererbsen. Das Duo passt sehr gut zusammen und die Kichererbsen bilden zugleich eine leckere, einfache Suppeneinlage.
Der eigentliche Schnippel- und Kochaufwand hält sich sehr in Grenzen, da der Kürbis im Ofen weich gebacken wird. Insgesamt eine Suppe, die abends leicht zuzubereiten und auch noch Low Carb ist.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 2 kg Hokkaido-Kürbis
  • 2 Zwiebeln
  • 400 g Kichererbsen aus der Dose
  • 1,5 L Gemüsebrühe
  • 1 EL Öl
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 EL Dijonsenf
  • 2 EL Honig
  • 1 Hand Basilikum
  • Kürbiskernöl
  • 1 Hand Kürbiskerne
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Den Kürbis putzen und in grobe Spalten schneiden. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech die Kürbisspalten ausbreiten und im Ofen circa 45 Minuten garen. Die Kürbisspalten sollten schön weich am Ende sein.

Die Zwiebeln schälen und fein hacken. In einem Topf das Öl erhitzen und die Zwiebeln mit dem Kreuzkümmel darin andünsten. Die Kürbisspalten in den Topf geben und mit der Hälfte der Brühe pürieren. Nach und nach die restlichen Brühe zufügen bis die Suppe eine schöne sämige Konsistenz hat. Mit Senf, Honig, Salz, Pfeffer würzen und für weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Die Kichererbsen abtropfen lassen und den Basilikum in Streifen schneiden. Die Kichererbsen und 3/4 des Basilikum unterrühren und erneut 5 Minuten köcheln lassen. Die Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne anrösten. Die Suppe mit den Kürbiskernen, dem Kürbiskernöl und dem restlichen Basilikum anrichten.

Dauer: circa 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht