Spargelsuppe mit Basilikum und Tomate

Spargelzeit… Spargelzeit… Spargelzeit…
Und was soll es es anderes geben – Spargelsuppe!
Die heutige Spargelsuppe kommt mit eher italienischen Begleitern. Basilikum, Tomaten und geröstete Pinienkerne gesellen sich dazu.

Kleiner Tipp: Für den Sud kochen wir oftmals einen Spargelsud aus den Schalen. Dadurch wird die ganze Suppe noch „spargeliger“. Einfach die Schalen in einen Topf geben, mit Wasser aufgießen, einmal aufkochen lassen und für circa 20 Minuten leicht kochen lassen. Die Sud durch ein Sieb abgießen. Dieser hält sich auch für circa eine Woche im Kühlschrank.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 1 kg weißer Spargel
  • 700 ml Spargelsud oder Gemüsebrühe
  • 300 ml Milch
  • 125 g Kirschtomaten
  • 25 g Pinienkerne
  • 3 EL Olivenöl
  • 30 Basilikumblätter
  • Zucker, Meersalz aus der Mühle

Zubereitung

Spargel schälen und die Enden abschneiden. Die Spargelköpfe bei circa 4 cm abschneiden und der Länge nach halbieren. Den restlichen Spargel in circa 2 cm lange Stücke schneiden.
2 EL Öl in einem Topf erwärmen und die Spargelstücke (nicht die Spargelköpfe!) darin andünsten. Mit Spargelsud und Milch aufgießen. Alles aufkochen und für circa 15 Minuten köcheln lassen. Die Spargelsuppe mit dem Schneidstab pürieren und anschließend durch ein Sieb passieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf der Herdplatte bei niedriger Temperatur warm halten.

Die Pinienkerne in einer Pfanne anbräunen und bis zum Servieren beiseite stellen. Die Kirschtomaten halbieren. Das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen, die  Spargelköpfe darin anbraten und mit Salz und einer Prise Zucker würzen. Die Tomatenhälften 3 Minuten am Ende mitbraten.

Die Basilikumblätter in feine Streifen schneiden. Diese mit in die Suppe geben und nochmals pürieren. Zum Servieren die Suppe in die Teller geben. Spargelköpfe und Tomatenhälften hinein legen und mit den Pinienkernen bestreuen.

Dauer: circa 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht

Idee nach: http://www.essen-und-trinken.de/rezept/389975/spargel-basilikum-suppe.html

 

Maronen-Suppe mit Grünkohl-Chips und Möhren-Tatar

Darf es mal etwas besonderes Vegetarisches sein?!

Wir hatten letztens Freunde zu Besuch und wir haben die Herausforderung nicht gescheut und ein komplettes vegetarisches Menü gekocht. Als Vorsuppe haben wir dieses leckere Maronen-Süppchen gekocht. Der besondere Kick daran sind die Grünkohl-Chips. Die Reste wurde von allen am selben Abend noch weggegessen.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 250 g vorgegarte Maronen
  • 250 g Grünkohl
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 EL Erdnussmus (Bioladen)
  • 2 mittelgroße Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 g Schlagsahne
  • 150 ml Milch
  • 4 EL Walnussöl
  • 3 Thymianzweige
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Ofen auf 120 °C vorheizen. Vom Grünkohl die Blätter ablösen, waschen, trocknen und in größere Stücke zupfen. Erdnussmus mit Olivenöl und 1/2 TL Salz verrühren. Grünkohl mit der Erdnuss-Olivenöl-Mischung gut vermengen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.  Den Grünkohl für circa 45 backen, dabei den Grünkohl immer wieder drehen. Die Chips herausnehmen, wenn sie knusprig sind und abkühlen lassen.

Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln. 2 EL vom Walnussöl in einem Topf nicht zu stark erhitzen und beides mit zwei Zweigen Thymian andünsten. Die Maronen hacken, zugeben und mit der Gemüsebrühe angießen. Alles zugedeckt für 15 Minuten leicht köcheln lassen.

In der Zwischenzeit die Möhren schälen und sehr fein würfeln. Die Möhren mit den restlichen 2 EL Walnussöl, den Blättern vom letzten Thymianzweig, Salz und Pfeffer mischen. Das Tatar bis zum Servieren beiseite stellen.

Die Thymianzweige aus der Suppe entfernen und anschließend die Suppe mit Sahne und Milch aufgießen und noch einmal kurz aufkochen lassen. Die Suppe mit dem Pürierstab fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf durch ein Sieb passieren, damit sie noch cremiger wird.

Die Maronensuppe kurz vor dem Servieren noch einmal mit dem Pürierstab aufschäumen und mit Grünkohl-Chips und dem Möhren-Tatar auf tiefen Tellern anrichten.

Dauer: circa 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

Rezeptinspiration: slowly veggie! MFI Meine Familie und ich Verlag GmbH

Kichererbsensuppe mit Kürbis

Suppentag! – Vegetarisch natürlich!

Im Prinzip ist es eine Suppenvariante von Kürbis gekreuzt mit Kichererbsen. Das Duo passt sehr gut zusammen und die Kichererbsen bilden zugleich eine leckere, einfache Suppeneinlage.
Der eigentliche Schnippel- und Kochaufwand hält sich sehr in Grenzen, da der Kürbis im Ofen weich gebacken wird. Insgesamt eine Suppe, die abends leicht zuzubereiten und auch noch Low Carb ist.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 2 kg Hokkaido-Kürbis
  • 2 Zwiebeln
  • 400 g Kichererbsen aus der Dose
  • 1,5 L Gemüsebrühe
  • 1 EL Öl
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 EL Dijonsenf
  • 2 EL Honig
  • 1 Hand Basilikum
  • Kürbiskernöl
  • 1 Hand Kürbiskerne
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Den Kürbis putzen und in grobe Spalten schneiden. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech die Kürbisspalten ausbreiten und im Ofen circa 45 Minuten garen. Die Kürbisspalten sollten schön weich am Ende sein.

Die Zwiebeln schälen und fein hacken. In einem Topf das Öl erhitzen und die Zwiebeln mit dem Kreuzkümmel darin andünsten. Die Kürbisspalten in den Topf geben und mit der Hälfte der Brühe pürieren. Nach und nach die restlichen Brühe zufügen bis die Suppe eine schöne sämige Konsistenz hat. Mit Senf, Honig, Salz, Pfeffer würzen und für weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Die Kichererbsen abtropfen lassen und den Basilikum in Streifen schneiden. Die Kichererbsen und 3/4 des Basilikum unterrühren und erneut 5 Minuten köcheln lassen. Die Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne anrösten. Die Suppe mit den Kürbiskernen, dem Kürbiskernöl und dem restlichen Basilikum anrichten.

Dauer: circa 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht

Kürbis-Orangen-Ricotta-Suppe mit karamellisierten Walnüssen

Reste-Essen war diese Woche angesagt. Was macht man nun aus ein paar übrig gebliebenen Orangen, ein bisschen Ricotta und einem halben Kürbis. Klar doch – Kürbissuppe.

Die Orange kommt super durch und der Ricotta hilft zur Bindung. Ein bisschen Gemüsebrühe noch dazu und ein paar karamellisierte Walnüsse und schon ist die Suppe fertig.

Rezept

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Schalotte
  • 1 halber Butternut-Kürbis, circa 500 g
  • 1 halber Becher Ricotta
  • 2 Orangen
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL neutrales Öl
  • Salz, Piment d’Espelette
  • 1 Hand voll Walnüsse
  • 1 TL brauner Zucker

Zubereitung

Die Schalotte klein würfeln. Den Kürbis schälen und grob würfeln. Das Öl in einem Topf erhitzen und die Schalottenwürfel andünsten. Die Kürbiswürfel dazu geben und für weitere 3 Minuten mitdünsten. Die Schale von einer Orange dabei hinein reiben. Dann die Orange schälen, filetieren und die Scheiben mit zum Kürbis geben. Nun mit der Gemüsebrühe auffüllen und bei geringer Hitze für 15 – 20 Minuten den Kürbis weich kochen. Von der Kochstelle nehmen und alles pürieren. Den Saft der 2. Orangen und den Ricotta dazugeben und nochmals durchpürieren. Mit Salz und Piment d’Espelette würzen.

Den Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne rösten. Am Ende den braunen Zucker hineingeben und karamellisieren lassen. Die Walnüsse darin schwenken.

Die Suppe in einer Schüssel anrichten und die karamellisierten Walnüsse darauf geben.

Dauer: circa 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel