[Restaurant] Poffers Café – Stuttgart

Es muss nicht immer Brunch sein! Ein leckeres Frühstück reicht um gut in den Tag zu starten oder auch um am Wochenende morgens ein bisschen mit Freunden zu tratschen.

Vor ein paar Wochen hatten wir Montag morgens in Stuttgart-Ost zu tun und sind anschließend hungrig auf die Suche nach einem schönen Frühstück gegangen. Gefunden haben wir das Poffers. 

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Hier gibt es verschiedene Frühstücksangebote. Das Markenzeichen sind jedoch die kleinen Poffertjes, die frisch im Laden hergestellt werden.

Daher bestellten wir ein Frühstück mit den kleinen Poffers und eins ohne. Bekommen haben wir ein leckeres, reichhaltiges Frühstück mit Rührei oder Frühstücksei, Wurst- und Käseauswahl, etwas Obst, einen frischen O-Saft und guten Kaffee. Das Frühstücksei war leider nicht weich gekocht. Aber dies ist ein  Problem, dass wir aus vielen Restaurants kennen.

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Die Poffers wurden uns bewusst später serviert. Wir hatten schon nachgefragt, ob sie vergessen wurden. Normalerweise schaut die Bedienung, wie weit man mit dem Essen ist und die Poffers gibt es dann als kleinen „Nachtisch“. Die Poffers und die Schokoladen- und Karamellsoße waren lecker. Für uns ein kleiner Minuspunkt jedoch, dass die Soßen bereits darauf verteilt waren. Wir mögen es lieber zum reintunken.

Poffers_Poffers

Alles in allem ein leckeres Frühstückslokal mit einer wohligen Atmosphäre, das wir guten Gewissens weiter empfehlen können.

[Restaurant] Santa Cruz – Rayuela

Santa Cruz liegt mitten im Colchagua-Tal, eines der großen Weinregionen Chiles. Von hier kommen viele der großen Rotweine, wie Cabernet Sauvignon und die in Chile typische Rebsorte Carménère. Einige der Weingüter haben wir besichtigt, uns die Weinherstellung angesehen und natürlich auch ein bisschen was verkostet. Gekauft haben wir diesmal nichts. Die Steuer in Chile treibt den Preis soweit in die Höhe, dass man den Wein in Deutschland günstiger bekommt.

Viele der Weingüter bieten häufig ein Mittagsrestaurant. Das Rayuela auf dem Weingut Viu Manent wurde uns wärmstens empfohlen. Dieser Empfehlung sind wir natürlich gefolgt, getreu nach dem Motto: „Wer guten Wein hat, der kann auch nur gutes Essen haben“. Chilenisches Essen besteht vorwiegend aus Fleisch und Fisch. So haben wir das dann auch in unserer Bestellung umgesetzt.

Zur Vorspeise gab es Pil-Pil Prawn´s – Garnelen gebraten in Olivenöl mit Chili und Knoblauch und mit Petersilie.

Prawns

Die zweite Vorspeise war ein leckeres, superzartes Beef Tatar vom Wagyu Rind, gewürzt mit Zitrone, Petersilie, Senf, Pickles, Zwiebeln und Rucola. Beides war so lecker, wie es sich anhört.

BeefTatar

Zur Hauptspeise gab es, wie kann es anders sein: Fleisch. Und das nicht zu knapp. Fleisch auf den Punkt braten, können die Chilenen auch. Dazu nahmen wir ein bisschen Low Carb. Irgendwie muss man ja die großen Fleischportionen schaffen. 🙂

Die erste Hauptspeise war ein medium gebratenes Rib Eye Steak mit traditionellem Chilean Salad, Tomaten-Zwiebel-Salat mit Koriander.

RibEye

Und Nummero Zwei waren schön rosa gebratene Lamb Chops mit einfachem gegrilltem Gemüse. Wie bereits gesagt, perfekt gebraten und sehr lecker gewürzt.

LambChops

Wir waren ganz schön voll nach den zwei Gängen. Aber auf Nachtisch verzichten? Das kommt nicht in Frage! Aber einer für jeden von uns ging dann wirklich nicht. Wir bestellten Chilenito y Helado de Lúcuma. Chilenito ist ein Blätterteigkuchen mit Manjar, was mehrfach geschichtet wird. Manjar ist eine Creme, die aus Milch und Zucker hergestellt wird und die es überall in Chile gibt. Oben auf der kleinen Blätterteigversuchung gab es eine Lúcuma Eiskugel. Lúcuma ist eine süß schmeckende Frucht aus Südamerika.

Chilenito

[Restaurant] Backnang – Rilke Restaurant Kerzenstube

Gestern Abend waren wir in Backnang im Rilke Restaurant Kerzenstube essen. Ein wahrscheinlich noch nicht extrem bekanntes 1-Sterne-Restaurant zwischen den Vielen im Großraum Stuttgart. Wir hoffen, dass sich dies weiter ändert und möchten mit diesem Beitrag unseren Teil dafür tun.

An dieser Stelle sei erwähnt, dass man in der Kerzenstube nicht zwingend Gourmet essen muss. Es gibt auch eine tolle Bistro-Karte. Das Restaurant bietet eine schöne Mischung zwischen Bistro- und Gourmet-Gerichten und somit ist für jeden etwas dabei. Für alle, die noch nie Gourmet gegessen haben, bietet sich somit der perfekte Einstieg in der Kerzenstube, denn auch die Bistro-Gerichte haben hohes Niveau zu moderatem Preis.

Wir haben natürlich das Gourmet-Menü genommen und dann auch gleich das Große – 8 Gänge haben wir verputzt. Am Ende waren wir ganz schön satt, obwohl die Einzelportionen schön klein gehalten waren.
Schon die Aperos und die Amuse Bouche ließen viel verhoffen. Die Aperos waren feine, mundgerechte Häppchen: Kartoffelchip mit Kresse, Lachs auf Knäckebrot und Schweinebauchchip. Als Amuse Bouche gab es Forelle mit Sesam in Selleriesüppchen. Das Sellerie-Apfel-Süppchen war vermutlich durch Saftpressen-Auszug entstanden – ein unheimlich intensiver Geschmack. Das zweite Amuse Bouche war Fisch mit Knusperkugeln in Umami-Brühe und Butterkürbispüree. Ein leicht asiatisch angehauchtes Gericht.

Aperos
Aperos
Forelle in Sellerie-Apfel-Süppchen
Forelle in Selleriesüppchen
Fisch in Umami-Brühe und Kürbispüree
Fisch in Umami-Brühe und Kürbispüree

Erst jetzt ging es mit den eigentlichen 8 Gängen los. Appetit auf mehr haben die Amouse Bouche definitiv gemacht. weiterlesen →

[Restaurant] Budapest – Gelarto Rosa

Ganz in der Nähe der Szent István Bazilika, im Herzen von Budapest, befindet sich diese kleine Eisdiele. Herrlich, um sich während des Stadtspaziergangs auszuruhen.  Wenn man schnell ein Eis möchte, ist man hier definitiv falsch. Die Menschenschlange reicht locker bis über den nächsten Shop hinaus. Damit war klar, wo so viele Leute anstehen, da kann es nicht schlecht sein.

Während des Warten und langsamen Vorrückens kann man an einer außen angeschlagenen Tafel bereits die Sorten des Tages lesen. Mindestens 20 verschiedene Eis- und Sorbetsorten stehen hier drauf. Es reicht vom Standard, wie Vanille und Schokolade bis zum Außergewöhnlichem, wie Zitrone-Basilikum und Olivenöleis.

Innen mal angekommen, stehen 3-5 Bedienungen hinter dem Tresen. Sie formen alle kunstvoll mit einem flachen Löffel die verschiedenen Eissorten zu einer Rose. Wir nehmen jeder zwei und nach ein paar Minuten halten wir unsere Eisrosen in den Händen. Das lange Warten hat sich definitiv ausgezahlt. Das Eis sieht nicht nur toll aus, sondern es schmeckt vorzüglich.

Also, wenn ihr demnächst mal in Budapest seit, unbedingt vorbei schauen und ein leckeres Eis in Rosenform genießen.

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[Restaurant] València – L’Estimat

Ein traditionsreiches Lokal am Strand von Valéncia. Die Promenade ist voll von Restaurants – eins neben dem anderen mit Blick auf den Strand. Zweimal sind wir hin und hier gelaufen um uns jedes und deren Speisekarte anzuschauen. Wir haben das L’Estimat gewählt, da es brechend voll war und das auch mit Einheimischen. Wir haben einen der letzten Tische ergattert und saßen draußen auf der Terrasse mit Blick auf das Meer. Drinnen ist das Restaurant sehr groß und mit etwas älterer Ausstattung eingerichtet und an der Wand hängen Fotos aus der Geschichte des Restaurants.

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Zu allererst wurde uns Baguette mit einer superleckeren selbstgemachten Aioli und Tomatensalat serviert.
Als Vorspeise bestellten wir gebratene Calamares. Sah unspektakulär aus wie die die Würfel eines wohl wirklich großen Calamares auf dem Teller lagen. Geschmacklich war es aber jedoch fantastisch. Die Calamares-Würfel waren perfekt gebraten, nicht gummiartig und der Grillgeschmack ohne Panade war sehr lecker. Als zweite Vorspeise hatten wir Muscheln in einem leckeren Weißweinsud. Also klassische Produkte gut spanisch gekocht.

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Traditionell isst man in València natürlich Paella. Hier kommt sie her und hier kann man sie noch authentisch genießen. So haben wir dies auch getan und dazu gehört Hühnchen- und Kaninchenfleisch hinein. Paella wird traditionell ab zwei Personen gekocht und man bekommt eine große Pfanne auf den Tisch.
Die Paella hat uns so lecker geschmeckt, dass wir daraufhin direkt eine Paellapfanne im Supermarkt gekauft hat. Bei neuem Küchenequipment können wir einfach nicht widerstehen.

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[Restaurant] Rom – Lumiére bistrot

Und nach der 2. Sommerpause geht es nun weiter mit neuen Beiträgen von uns. Wir waren in einem unserer Lieblings-Urlaubsländer. Ich persönlich würde sogar soweit gehen, dass es mein Favorit ist. Aller zwei bis drei Jahre muss ich hin um Land, Leute und vor allem das Essen zu genießen.
Was könnten wir wohl meinen… ITALIEN natürlich.
Und nicht nur gegessen wird viel und gut, sondern auch eine ganze Menge in den Kofferraum geladen und nach Hause gekarrt.

Diesmal stand Rom auf dem Programm. Bei 40° Hitze haben wir Petersdom, Sixtinische Kapelle und Spanische Treppe. Aber wir wollen uns nicht beschweren… wir haben viel gesehen. Gewohnt haben wir in nur 5 Minuten Laufnähe zum Petersplatz. Und genau gegenüber gab es kleines Restaurant namens Lumiére bistrot mit einem schönen Garten. Am letzten Tag unseres Aufenthaltes haben wir dies ausprobiert und waren sehr begeistert. Gute Primi Piatti bekommt man in vielen Restaurants, aber hier hatten auch die Secondi immer etwas besonderes.

Zuerst bekamen wir einen Gruß aus der Küche – Mousse von der Zucchiniblüte mit blanchierter roter Zwiebel, Peperoniöl und Popcorn. Das war schon vielversprechend lecker. Da freut man sich doch gleich auf das Essen.

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Die Antipasti haben wir uns geteilt. In Italien isst man traditionell 4 Gänge. Da muss noch Platz bleiben für die restlichen Drei. Dafür war diese Antipasti für zwei auch locker ausreichend. Besonders hervorzuheben ist der Service… wir haben ohne zu fragen, direkt noch einen leeren Teller und Besteck serviert bekommen.
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Insalata roastbeef di vitello con salsa verde e crema di alici – Kalte Kalbfleischscheiben mit Sardellen eingwickelt und Salso verde. Eine traumhafte Kombination. Man könnte schon fast sagen, ein Vitello tonato für den Sommer neu interpretiert.

Kommen wir zur Primi. Da ist Pasta unsere erste Wahl. Bei diesem Gang gab es dann doch wieder für jeden ein Gericht. Einfach zu gut um zu widerstehen. Kleiner Tipp für alle, die zu zweit unterwegs sind: nach der Hälfte tauschen. So kann jeder doppelt soviel probieren!
Nummer eins war Strozzapreti con vongole e fasolari – Nudeln mit Venus- und Herzmuscheln und Nummer zwei Tonnarelli aglio, olio con peperoni cruschi, fiori di zucca e ricotta salata – leckere hausgemachte Paste mit Peperoniöl, Kürbisblüten und Ricottaflocken. An der italienischen Küche ist so faszinierend, dass es nicht viele Zutaten benötigt. Die Kunst ist es, qualitativ hochwertige Zutaten gut zu kombinieren und von jedem Einzelnen den Geschmack so intensiv wie möglich hervorzuheben. Und natürlich stellen wir Restaurants vor, die dies in unseren Augen sehr gut können.

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Zu den Secondi.
Hunger hatten wir keinen mehr. Aber was muss, dass muss. 😉 Nein, was so lecker ist, geht immer!
Auch hier stach der Service wieder vor. Die Kellnerin, die die Bestellung aufnahm, konnte wenig Englisch. Nichtsdestotrotz hat sie uns gefragt, wie wir unser Fleisch gebraten haben wollen. Medium-rare hat sie dann nicht richtig verstanden und wir dachten schon wir schauen mal, was uns das Glück beschert. Aber falsch gedacht… sie hat ihren Kollegen geschickt, der sehr gut Englisch sprach und unser Fleisch kam perfekt gebraten.
Also ran an die Tagliata di scottona con contorno di stagione – Geschnittene Rinderfiletstreifen mit einem schönen Bohnen-Tomaten-Gemüse.
Crostina d’abbacchio croccante lamponi e reduzione di stout – Lamm mit Parmesankruste mit einer Reduktion aus Himbeere und Bier. Die Reduktion war süß und herzhaft zugleich und das Bier stach nicht hervor. Das Lamm war sehr gut gebraten und die Parmesankruste war sehr gut.

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Und zum süßen Abschluss dürfen zwei Portionen Dessert nicht fehlen. Wahl eins war Tiramisu espresso – eine super luftige leckere Creme auf frisch in Espresso eingetauchten Löffelbisquit.  Und Nummer zwei war Ricotta e amarena con frolla al farro – Ricotta-Dinkel-Küchlein mit Sauerkirsch-Kompott. Bodenständig gut und lecker.

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[Restaurant] Barcelona – La Taverna del Born

Wir sind zurück! In den letzten beiden Wochen waren wir in der Versenkung verschwunden oder besser gesagt haben wir im über 40°C heißen Spanien geschwitzt. Dafür sammelten wir viele neue Eindrücke. Besonders Andalusien fanden wir toll. Dazu aber später mehr. Wir haben natürlich einige Tapas Bars getestet bis hin zur Tapas-Tour an einem Abend veranstaltet. An die spanischen Essenzeiten gewöhnten wir uns schnell, da nicht weit entfernt von unseren – gegen Mittag Frühstück, am späten Nachmittag einen kleinen Snack, hier in Form von Tapas und spät abends oder für den Normalbürger nachts Abendessen im größeren Stil. Wer uns kennt, weiß, dies trifft unseren normalen (deutsch ungesunden) Wochenendlebensstil. 🙂

Gestartet haben wir in Barcelona. Im historischen Gebiet El Born haben wir uns zur Nachmittagszeit einen kleine Ruhepause vom Sightseeing gegönnt. Am Platz am ehemaligen Hauptmarkt in El Born siedelten sich einige kleine Tapas Bars an. Schnell späten wir die ausgestellten Menükarten aus und haben uns schließlich für die La Taverna del Born entschieden. Eigentlich sollte es nur ein kleiner Snack werden… am Ende waren es dann doch 4 Tapas und Brot. Das macht ganz schön satt!

IMG_1462 La Bomba de la Barceloneta – eine Hackfleischkugel mit einer Käsefüllung und 2 Saucen dazu, eine etwas Schärfere und eine leichtere Mayonnaise-artige Sauce. Lecker! Lecker!

 

IMG_1464 Gambas al ajillo – die Gambas waren sehr gut gebraten, vor allem nicht überbraten. Der Knoblauch war vornweg in Scheiben im Öl angeröstet und hatte eine leckeren Geschmack. Bei uns ist keine Knoblauchscheibe übrig geblieben.

 

IMG_1468 Tortilla de patatas al momento – ein Klassiker und den spanischen Tapas. Die Tortilla mit Kartoffeln. Sicher kein Überflieger und auch rein traditionell bestellt. Aber gut gemacht und lecker.

 

IMG_1459 Am Schluss gab es zum Pan de coca con tomate guten spanischen Queso Manchego.

 

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Für unseren kleinen Snack zwischendurch waren wir pappsatt am Ende. Dafür aber gestärkt für die weiteren Stunden der Stadttour. Denn nicht nur Essenszeiten sind auf der Iberischen Halbinsel anders. Man kann auch ganz getrost bis 20 Uhr Stadtbesichtigung machen.

Bald gibt’s mehr von Spanien!

[Restaurant] Budapest – Rétesház

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In den letzten beiden Wochen waren wir wieder etwas in der Weltgeschichte unterwegs. Nach etlichen Jahren haben wir es endlich nach Budapest geschafft. Immerhin gibt es dort eine Ferienwohnung der Familie. Budapest ist eine schöne Stadt und in den letzten Jahren ist sie sehr modern geworden. IMG_1392 Es gibt viele tolle Restaurants und Straßencafés. An dieser Stelle wollen wir das Rétesház vorstellen, das sich der ungarischen Spezialität der Strudel widmet.

 

 

Wir sind während des Stadtspaziergangs durch den Pestteil eingekehrt. Als Vorspeise bestellten wir uns Gegrillte Gänseleber auf hausgemachtem Hefezopf mit Safran gewürzter Tokajer-Soße und Hortobágyer Hähnchenstrudel mit Paprika-Sauerrahm-Soße.

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Die Gänseleber war zart und superlecker. Hierzu muss man wissen, dass Gänseleber nicht nur in Frankreich eine Spezialität ist, sonder auch hier in Ungarn. Die Soße dazu war wunderbar leicht-süß, aus den Trauben des Tokaji-Wein zubereitet. Alles in allem ein sehr feines Gericht. Der Hähnchenstrudel ist ein bisschen wie die Antwort auf englische Chicken-Pies. Etwas Teig um eine leckere Hähnchenfüllung. Dazu eine Soße mit Paprika – darf in Ungarn natürlich nicht fehlen.

Hähnchenstrudel

 

Als Nachtisch haben wir uns gleich drei süße Strudel bestellt. Wir konnten einfach nicht widerstehen.

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Wir entschieden uns ganz klassisch für Apfelstrudel (rétes almás) mit leichtem Zimtgeschmack, Topfenstrudel mit Himbeeren (rétes málnás-túrós) und für etwas außergewöhnliches – Strudel mit Mohn und Kürbis (rétes tökos-mákos).

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Alle sehr lecker. Der Teig ist knusprig dünn und die Füllungen waren leicht saftig und fruchtig.

 

 

Ein bisschen Event gibt es neben dem Essen auch. So kann man vom Tisch aus beobachten, wie die Strudel meterlang hergestellt werden. Ganz dünn wird der circa 2 Meter breite Teig auf eine Tischplatte mit Tischtuch gespannt, dann mit Semmelbröseln bestreut und mit der entsprechenden Füllung auf einer Seite belegt. Ganz geschwind wird der Teig danach mit Hilfe des Tischtuchs gewickelt.

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Link zum Budapester Rétesház: http://reteshaz.com/