Saubohnen mit roter Beete und karamellisiertem Ziegenkäse

Was für eine Kombination… auch farblich! Das Auge soll ja nicht zu kurz kommen. Aber geschmacklich auch einfach toll. Die Saubohnen und die rote Beeten werden mariniert. Sie geben dadurch eine gute säuerliche Balance zu dem karamellisierten Ziegenkäse.

Rezept für 2 Personen

Zutaten

  • 3 kleine rote Beete
  • 2 kleine runde Ziegen-Frischkäse (á circa 40g – 60g)
  • 150 g Saubohnen
  • 10 g Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Holunderblütenschnaps
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 TL Dijonsenf
  • 10 Blätter Minze
  • 1 EL Akazienhonig
  • Fleur de Sel

Zubereitung

Rote Beete waschen und Blätter abschneiden. Nicht den Strunk und die Wurzel komplett abschneiden, da die roten Beeten beim Kochen sonst ausbluten.
Die rote Beete in einem Topf mit Wasser bedecken und für circa 40 bis 45 Minuten garen. Nicht länger garen, da sie sonst zu weich und nicht mehr bissfest sind. Die Beeten abschrecken, schälen und in 8 Spalten schneiden.

In einem anderen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Saubohnen für 1 – 2 Minuten darin blanchieren. Die Bohnen mit kalten Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Anschließend die Bohnen aus den Häuten lösen.

Für die Marinade das Olivenöl mit dem Weißweinessig, Dijonsenf und dem Holunderblütenschnaps gut mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel vermischen. Die Hälfte der Minze klein hacken und unterheben. Die Marinade gut mit Salz würzen.

Die Saubohnen in die Hälfte der Marinade einlegen, abdecken und marinieren lassen. In die andere Hälfte der Marinade die Spalten der rote Beete einlegen. Alles für 2 Stunden marinieren.

Kurz vor dem Servieren die Hälfte der Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Den Ziegen-Frischkäse in kleinere Stücke zum Servieren teilen. Den Ziegenkäse mit  dem unangerösteten Teil der Sonnenblumenkerne bestreuen und mit dem Honig beträufeln. Den Ziegenkäse mit dem Bunsenbrenner oder im Ofen unter dem Grill karamellisieren.

Den karamellisierten Ziegenkäse mit den Bohnen und der roten Beete auf Tellern anrichten. Mit der Marinade beträufeln. Die restliche Minze hacken und darüber streuen. Alles mit Fleur de Sel bestreuen.

Dauer: circa 1,5 Stunden + 2 Stunden Marinierzeit
Schwierigkeitsgrad: mittel

Gefüllte Champignons mit Minze und Petersilie

Unsere kulinarische Italienreise geht weiter. Heute befassen wir uns mit dem 1. Gang der Italiener, den Antipasti.

In Italien werden klassisch 4 Gänge gegessen. Was wir in jedem Italien-Urlaub immer gern ausleben. Für den 1. Gang wird Antipasti serviert. Die Primi, also der 2. Gang, ist normalerweise ein kohlenhydratreiches Gericht wie Pasta oder Risotto. Fisch oder Fleisch gibt es dann zur Secondi und dazu werden gewöhnlich keine Kohlenhydrate gereicht. Und am Schluss, wie kann es anders sein, die Dolce. Der Nachtisch ist immer lecker und darf niemals bei uns fehlen. Lieber essen wir eine Antipasti zusammen. 🙂

Die hier vorgestellte Antipasti ist einfach und kann eigentlich in Deutschland gut gekocht werden, denn Champignons gibt es auch bei uns immer. Und wenn man keine Großen bekommt, dann kann man gut einfach eine größere Anzahl kleinere Champignons nehmen.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 8 große Champignons
  • 3 große Stängel Minze
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 25 g Parmesan
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 älteres Brötchen, alternativ 3 EL Semmelbrösel
  • 100 ml Olivenöl

Zubereitung

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Von den Pilzen vorsichtig die Stiele herauslösen. Die Pilzkappen mit den Lamellen nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Die Pilzstiele, die Knoblauchzehe, Minzblätter und Petersilie fein hacken. Alles in einer Schüssel mischen. Das ältere Brötchen im Blitzhacker zu Brotkrumen hacken und zu den Kräutern geben. Den Parmesan reiben und ebenfalls unter die Kräutermischung heben.

Die Kräuterfüllung gleichmäßig mit einem Teelöffel in die Pilze füllen. Dabei die Füllung mit dem Löffel in die Pilze drücken. Das Olivenöl über die Pilze verteilen und alles im Ofen für 15 Minuten backen. Die Oberseiten sollten am Ende schön goldbraun sein.

Dauer: circa 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach

Quelle:  Katie Caldesi The Italian cookery course, Kyle Cathie Limited

Rinderfilet mit Chili und Erdnusskaramell

Rinderfilet mal mit anderen Komponenten. Die Rezeptinspiration zeigt das Gericht eigentlich mit Lamm. Aber das haben wir leider nicht bekommen. So fiel die Entscheidung auf Rind.
Das Rezept stammt aus einem Kochbuch von Masterchef Australia. Eines unserer Lieblingskochbücher um uns schnell abends etwas zu zaubern. Denn die Kandidaten kochen in kürzester Zeit ja auch in der Sendung.

Die Kombination ist wirklich lecker. Das rosa gebratene Rinderfilet wird mit einem pochiertem Ei serviert und das salzig-süße Erdnusskaramell gibt den perfekten Crunch.

Rezept für 2 Personen

Zutaten

  • 400 g Rinderfilet am Stück
  • 2 Eier
  • 40 g ungesüßte Erdnüsse
  • 1 kleine rote Chili
  • 25 g Zucker
  • 5 Minzblätter
  • 2 TL Zitronensaft
  • 2 große rote Chili
  • 40 g Frischkäse
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Essig

Zubereitung

Den Ofen auf 175°C vorheizen.  Ein Blech mit Backpapier belegen.

Die Erdnüsse in einer Pfanne rösten. Die kleine rote Chili entkernen und fein hacken. Die Minzblätter ebenfalls fein hacken. Den Zucker mit 1 EL Wasser in eine Pfanne geben und bei Niedrighitze auf der Herdplatte langsam auflösen. Anschließend die Hitze erhöhen und die Zuckerflüssigkeit zum Kochen bringen. Dies muss nun für circa 4 Minuten kochen bis der Zucker goldbraun ist. Nun die Erdnüsse, die gehackte Chili und Minze unterhaben. Die Mischung auf das mit Backpapier ausgelegte Blech flach verteilen und für 5-10 Minuten abkühlen lassen. Das Karamell in große Stücke brechen und in der Küchenmaschine in größere Krumen hacken. 1 TL des Zitronensaft untermischen und bis zum Servieren beiseite stellen.

Den Frischkäse mit 1 TL Zitronensaft mischen. Die großen Chili längsweise aufschneiden und die Kerne entfernen. Die Frischkäsemischung in die Chili füllen.

Das Öl in einer Pfanne über Mittelhitze erwärmen. Das Rind von jeder Seite für circa 3 Minuten braten. Dann in eine ofenfeste Form legen und in den Ofen geben. Das Fleisch garen bis es medium ist. Das dauert je nach Dicke circa 30 Minuten.  Mit einem Fleischthermometer geht es genauer. Das Fleisch sollte 50°C Kerntemperatur haben bevor es aus dem Ofen kommt. Bei erreichtem Gargrad das Fleisch aus dem Ofen nehmen, in Alufolie einwickeln und für 10 Minuten ruhen lassen.

In der Zwischenzeit Wasser in einem Topf erhitzen. Etwas Essig hineingeben. Das Wasser darf nur sieden und nicht kochen. Die Eier einzeln für circa 3 Minuten bis sich das Weiße gesetzt hat darin pochieren.

Zum Servieren das Fleisch in Scheiben aufschneiden und auf den Tellern fächerförmig anrichten. Ein pochiertes Ei in der Mitte darauf und eine gefüllte Chili dazu legen. Mit etwas Erdnusskaramell bestreuen.

Dauer: 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

Rezeptinspiration: Masterchef Australia Volume Two The Cookbook, Harper Collins Publishers

Hackbällchen mit grünem Spargel und Bärlauchmayonnaise

Das heute vorgestellte Rezept haben wir uns letztens für ein Abendessen unter der Woche gekocht. Wir essen Abends sehr gerne etwas Warmes. Aber ein komplettes Menü ist normalerweise viel zu viel und man fühlt sich vollgestopft. Daher kochen wir oftmals Low Carb. Die Hackbällchen ganz ohne Kohlenhydrate ging jedoch nicht, da sie ohne eingeweichtes Brötchen nicht fluffig werden. On Top als kleine Sauce gibt es eine leckere Bärlauchmayonnaise dazu.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 500 g gemischtes Hachfleisch
  • 50 g Bärlauch
  • 6 getrocknete Tomaten
  • 1 Schalotte
  • 1 Brötchen
  • 200 ml Milch
  • 500 g grüner Spargel
  • 200 ml Sonnenblumenöl + Öl zum Braten
  • 2 Eier
  • 1 TL Senf
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Das Brötchen in der Milch einweichen. Den grünen Spargel waschen und die Enden abschneiden. Die Schalotte klein würfeln. Den Bärlauch und die getrockneten Tomaten fein hacken.

Die Hackfleischmasse mit der Schalotte, die Hälfte vom Bärlauch und den getrockneten Tomaten mischen. Aus dem Brötchen die Flüssigkeit hinausdrücken und mit dem Ei unter die Hackfleischmasse rühren. Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen. Aus der Masse nun kleine, runde Bällchen formen und stückchenweise in einer Pfanne in heißem Öl ausbraten.

In der Zwischenzeit die Mayonnaise wie folgt herstellen. 200 ml Sonnenblumenöl in einen hohen Rührbecher geben. 1 Ei, den Senf, Zitronensaft, 1 Prise Salz und Pfeffer hineingeben. Alles mit dem Pürierstab gut verquirlen bis die Mayonnaise eine schöne cremige Konsistenz hat, gegebenenfalls mit Zitrone, Salz und Pfeffer nachwürzen. Am Schluss die zweite Hälfte vom Bärlauch unterheben. Den grünen Spargel in einer weiteren Pfanne anbraten. Mit Salz würzen.

Den grünen Spargel auf einer Platte anrichten. Die Hackbällchen darauf legen und  auf jedes einen Klecks Bärlauchmayonnaise geben.

Dauer: circa 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach

 

Kalbs-Involtini mit grünem Spargel

Nach langer, unvorhergesehener Pause, starten wir nun wieder in unseren Blog. Wir waren in den letzten Wochen ziemlich im Büro eingespannt und privat sind wir mitten in den Vorbereitungen für unseren „großen Tag“. Das nimmt ein manchmal mehr ein als erwartet…
Aber es soll auf dem Blog etwas vorangehen. Es ist nämlich nicht so, dass wir das Kochen vernachlässigt hätten. Nein… es warten viele Bilder und Rezepte darauf aus ihrem Versteck zu kommen.

Gestern Abend gab es passend für die Jahreszeit etwas mit Spargel. Nachdem wir unseren ersten Spargelappetit mit den Standard-Rezepten getilgt haben, werden wir nun langsam experimentierfreudiger. Die Involtini ist die italienische Variante der Roulade. Wir haben sie mit gekochtem Schinken (Prosciutto Cotto), Parmesan und grünem Spargel gefüllt. Zum Abschluss werden sie mit Parmaschinken umwickelt.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 4 Kalbsschnitzel
  • 4 große Scheiben Prosciutto Cotto
  • 8 Scheiben Parmaschinken
  • 500 g grüner Spargel
  • 50 g Parmesan
  • 2 EL Olivenöl
  • 50 g Butter
  • 150 ml Weißwein
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Die Kalbsschnitzel circa 3mm dünn klopfen und halbieren, so dass 8 Schnitzelhälften entstehen. Den Prosciutto Cotto halbieren. Den Spargel waschen und die Enden abschneiden.

Ein geteiltes Kalbsschnitzel flach auslegen, mit Salz und Pfeffer würzen. Eine halbe Scheibe Prosciutto Cotto darauf legen. 2 Stangen grünen Spargel auf die Breite des Kalbsschnitzel kürzen und auf den Schinken legen. Den Parmesan dünn darauf holbeln. Das Kalbsschnitzel zu einer Roulade aufrollen und mit einer Scheibe Parmaschinken umwickeln. Mit allen 7 anderen Kalbsschnitzeln ebenfalls so verfahren bis 8 kleine Rouladen fertig sind.

In einer großen Pfanne die Butter und das Olivenöl erhitzen. Sobald es schön heiß ist, die Involtini von allen Seiten braun darin anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen und etwas einkochen. Dann die Gemüsebrühe zugeben. Alles für circa 25-30 Minuten bei Mittelhitze einkochen lassen. Dabei die Involtini immer wieder wenden und mit Sauce übergießen.

In der Zwischenzeit den restlichen Spargel in schräge, circa 1 cm breite Stücke schneiden. In einem kleinen Topf in Salzwasser für circa 3 Minuten blanchieren und warm stellen.

Zum Servieren die Involtini aus der Sauce nehmen und jedes Involtini schräg zerteilen. Auf den Tellern zuerst die Spargelstücke geben und mit etwas Sauce aus der Pfanne beträufeln. Dann die zerteilten Involtini darauf anrichten und erneut mit etwas Sauce beträufeln. Zum Schluss noch ein wenig Parmesan darüber hobeln.

Dauer: circa 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

Kichererbsensuppe mit Kürbis

Suppentag! – Vegetarisch natürlich!

Im Prinzip ist es eine Suppenvariante von Kürbis gekreuzt mit Kichererbsen. Das Duo passt sehr gut zusammen und die Kichererbsen bilden zugleich eine leckere, einfache Suppeneinlage.
Der eigentliche Schnippel- und Kochaufwand hält sich sehr in Grenzen, da der Kürbis im Ofen weich gebacken wird. Insgesamt eine Suppe, die abends leicht zuzubereiten und auch noch Low Carb ist.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 2 kg Hokkaido-Kürbis
  • 2 Zwiebeln
  • 400 g Kichererbsen aus der Dose
  • 1,5 L Gemüsebrühe
  • 1 EL Öl
  • 1 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 EL Dijonsenf
  • 2 EL Honig
  • 1 Hand Basilikum
  • Kürbiskernöl
  • 1 Hand Kürbiskerne
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Den Kürbis putzen und in grobe Spalten schneiden. Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech die Kürbisspalten ausbreiten und im Ofen circa 45 Minuten garen. Die Kürbisspalten sollten schön weich am Ende sein.

Die Zwiebeln schälen und fein hacken. In einem Topf das Öl erhitzen und die Zwiebeln mit dem Kreuzkümmel darin andünsten. Die Kürbisspalten in den Topf geben und mit der Hälfte der Brühe pürieren. Nach und nach die restlichen Brühe zufügen bis die Suppe eine schöne sämige Konsistenz hat. Mit Senf, Honig, Salz, Pfeffer würzen und für weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Die Kichererbsen abtropfen lassen und den Basilikum in Streifen schneiden. Die Kichererbsen und 3/4 des Basilikum unterrühren und erneut 5 Minuten köcheln lassen. Die Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne anrösten. Die Suppe mit den Kürbiskernen, dem Kürbiskernöl und dem restlichen Basilikum anrichten.

Dauer: circa 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht

Lauch-Möhren-Gratin mit Walnüssen

Die Hälfte der Fastenzeit ist geschafft. Immer mehr vegetarische Rezepte gibt es im Blog und heute kommt ein Weiteres hinzu. Ein leckeres Gratin aus Möhren und Lauch, wobei die Kruste nur aus Walnüssen besteht.

Nun mag der ein oder andere sagen, dass dies nicht satt machen kann. Aber mit der Sahnesauce und den Walnüssen ist es doch füllend. Lecker ist es zudem auch noch. Und wer wirklich am Ende noch Hunger hat, der kann sich noch ein Kartoffelpüree dazu machen. Wir haben es aber am Abend solo gegessen, da Kohlenhydrate Abends ungesünder sind.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 1 kg Möhren
  • 2 Stangen Lauch
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200 g Schlagsahne
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 EL Speisestärke
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle
  • Cayennepfeffer
  • 100 g Walnüsse

Zubereitung

Knoblauch und Zwiebeln abziehen und fein würfeln. Die Möhren putzen und in dünne Scheiben schneiden. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Zwiebeln und den Knoblauch in der Pfanne glasig dünsten. Dann die Möhren dazugeben und ebenfalls kurz andünsten. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer würzen. Alles mit der Sahne und Brühe aufgießen und für circa 10 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 °C vorheizen. Die zwei Stangen Lauch putzen und in Ringe schneiden. Die Ringe sollten genauso breit sein, wie die Möhrenscheiben. Die Möhren abgießen und die Kochflüssigkeit dabei auffangen. Nun Möhren und den Lauch abwechselnd in einer Auflaufform schichten.
Die Kochflüssigkeit der Möhren zurück in die Pfanne geben und erhitzen. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser in einer kleinen Schüssel anrühren. Die Mischung in die warme Sauce einrühren. Alles einmal aufkochen lassen, damit die Sauce andickt. Nun die Sauce über das Gratin geben.

Walnüsse grob hacken und auf dem Gratin verteilen. Das Gratin mit Alufolie abdecken und für 20 Minuten zugedeckt garen. Dann ohne Alufolie für weitere 15 Minuten backen bis die Walnüsse schön geröstet sind.

Dauer: 60 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht

 

Ziegenkäse-Frittata mit Rucola-Gremolata

Ein Drittel der Fastenzeit ist geschafft! Bisher haben wir es ganz gut gemeistert. Immerhin haben wir so einen Anlass mehr vegetarische Rezepte auszuprobieren. Heute steht eine Frittata von Donna Hay auf dem Programm, die besonders würzig durch Ziegenkäse wird. Dazu wird eine Rucola-Gremolata gereicht, die die Frische in das Gericht bringt und so einen guten Gegenpol zur Frittata bildet.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 8 Eier
  • 250 ml Sahne
  • 250 ml Milch
  • 80 g Parmesan
  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 2 TL Thymianblätter
  • frisch gemahlenes Salz und Pfeffer
  • 100 g Rucola
  • 2 Bund Petersilie
  • 1 EL eingelegte Zitronenschale, alternativ abgeriebene Zitronenschale
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

Den Ofen auf 180° vorheizen.
Für die Gremolata den Rucola und die Petersilie hacken, mit der Zitronenschale und dem Olivenöl mischen.
Für die Frittata den Parmesan reiben und mit Eier, Sahne, Milch verrühren. Die Mischung mit Salz und Pfeffer würzen. Alles in eine große Auflaufform oder in mehrere kleine Auflaufformen füllen. Den Ziegenkäse mit einem kleinen Löffel teilen und auf der Sahnemischung verteilen. Den Thymian darüberstreuen. Nun die Frittata für circa 25-30 Minuten backen.
Die Frittata aus dem Ofen nehmen und für ein paar Minuten ruhen lassen. Die Frittata mit der Gremolata zusammen servieren.

Dauer: circa 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht

Quelle:  donna hay THE NEW easy, AT Verlag

 

Kürbis-Orangen-Ricotta-Suppe mit karamellisierten Walnüssen

Reste-Essen war diese Woche angesagt. Was macht man nun aus ein paar übrig gebliebenen Orangen, ein bisschen Ricotta und einem halben Kürbis. Klar doch – Kürbissuppe.

Die Orange kommt super durch und der Ricotta hilft zur Bindung. Ein bisschen Gemüsebrühe noch dazu und ein paar karamellisierte Walnüsse und schon ist die Suppe fertig.

Rezept

Zutaten für 2 Personen

  • 1 Schalotte
  • 1 halber Butternut-Kürbis, circa 500 g
  • 1 halber Becher Ricotta
  • 2 Orangen
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL neutrales Öl
  • Salz, Piment d’Espelette
  • 1 Hand voll Walnüsse
  • 1 TL brauner Zucker

Zubereitung

Die Schalotte klein würfeln. Den Kürbis schälen und grob würfeln. Das Öl in einem Topf erhitzen und die Schalottenwürfel andünsten. Die Kürbiswürfel dazu geben und für weitere 3 Minuten mitdünsten. Die Schale von einer Orange dabei hinein reiben. Dann die Orange schälen, filetieren und die Scheiben mit zum Kürbis geben. Nun mit der Gemüsebrühe auffüllen und bei geringer Hitze für 15 – 20 Minuten den Kürbis weich kochen. Von der Kochstelle nehmen und alles pürieren. Den Saft der 2. Orangen und den Ricotta dazugeben und nochmals durchpürieren. Mit Salz und Piment d’Espelette würzen.

Den Walnüsse grob hacken und in einer Pfanne rösten. Am Ende den braunen Zucker hineingeben und karamellisieren lassen. Die Walnüsse darin schwenken.

Die Suppe in einer Schüssel anrichten und die karamellisierten Walnüsse darauf geben.

Dauer: circa 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

Hähnchenbrust mit Zitronengras und Salat

Heute gibt es mal wieder etwas leichtes für´s Abendessen. Definitiv low carb, gesund und lecker!
Die Hähnchenbrust wird leicht asiatisch mariniert und zu einem leckeren Salat serviert.

Rezept

Zutaten für 4 Personen

  • 1 Stange Zitronengras, grob zerteilt und mit dem Messerrücken kaputtgeschlagen
  • 6 Kaffirblätter, fein geschnitten
  • 1 EL fein geriebener Ingwer
  • 2 TL weißer Zucker
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 2 Hähnchenbrustfilets, jeweils gedrittelt
  • 1 Romanasalat, grob geschnitten
  • 2 milde grüne Chilis, entkernt und längs in feine Streifen geschnitten
  • 2 kleine Salatgurken, geschält und gewürfelt
  • 50g geröstete (gesalzene) Erdnusskerne
  • Korianderblätter zum Garnieren
  • 3 EL Limettensaft
  • 1 EL Fischsauce
  • 2 TL brauner Zucker

Zubereitung

Den Limettensaft, den Esslöffel Fischsauce und die 2 TL brauner Zucker zum Dressing verrühren.

Das Zitronengras, die Kaffirblätter, den Ingwer, den weißen Zucker, die Fischsauce und das Öl in einer Schüssel verrühren. Die Fleischstücke mit der Marinade mischen und 5-10 Minuten ziehen lassen. Eine Grillpfanne stark erhitzen und die Fleischstücke von jeder Seite 2-3 Minuten anbraten.

Den Salat mit den den Chilis, den klein geschnittenen Gurken und den Erdnüssen auf einem Teller anrichten. Die fertigen Hähnchenstücke daneben geben, Alles mit dem Dressing beträufel und mit Koriander garnieren.

Dauer: circa 20 Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht