Ricotta-Tarte

Was fehlt noch zu einem italienischen Menü? DOLCE!!!

Es kommt eine Tarte mit einer Ricotta-Füllung auf den Tisch. Verfeinert wird sie mit Zimt, Zitrone und Schokolade. Eine leckere Kombination, die über ganz Italien bekannt ist.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 25 g Butter
  • 25 g Butterschmalz
  • 90 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • Zitronenschale einer halben Zitrone
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Eigelb
  • 250 g Ricotta
  • 100 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Messerspitze gemahlener Zimt
  • Zitronenschale einer halben Zitrone
  • 20 g Schokoladen-Drops, mind. 70% Kakaogehalt

Zubereitung

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine kleine Tarte-Form von circa 12 cm Durchmesser einbuttern.

Für den Teig Butter, Butterschmalz und Eigelb mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Mehl und Zucker einarbeiten. Die Zitronenschale und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote unterheben. Den Teig zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie einwickeln. Für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit für die Füllung die Ricotta, den Zucker, das Eigelb, den Zimt und die Zitronenschale verrühren. Die Hälfte der Schokoladen-Drops unterheben.

Nach der Kühlzeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Tarte-Form damit auskleiden. Überstehenden Teig abschneiden. Die Füllung auf dem Teig verteilen. Die restlichen Schokoladen-Drops obendrauf verteilen. Die Tarte für circa 40-45 Minuten backen. Beim Test mit einem Holzstäbchen sollte kein Teig daran kleben bleiben. Wenn die Decke der Tarte zu dunkel wird mit Alufolie abdecken.

Den Kuchen auskühlen lassen und servieren.

Dauer: circa 2 Stunden
Schwierigkeitsgrad: einfach

Quelle:  Katie Caldesi The Italian cookery course, Kyle Cathie Limited

Rhabarber-Ofenschlupfer mit Waldmeister-Espuma und Erdbeer-Granita

Die Erdbeer-Granita haben wir ja bereits gepostet. Wer aber richtig geschaut hat, der hat auf dem Foto natürlich noch ein paar mehr Komponenten gesehen. Der Rhabarber-Ofenschlupfer und die Waldmeister-Espuma fehlen noch zu dem Dessert-Trio.

Das Rezept stammt von einem sehr guten Koch aus unserer Region, der vor ein paar Jahren jeden Monat ein Rezept ausgestellt hat. Wir haben schon das ein oder andere Mal ein paar Gerichte nachgekocht. Das Dessert gehört zu eines unserer Lieblingsrezepte, da es einfach unglaublich lecker ist.

Rezept für 2 Personen

Zutaten für die Rhabarber-Ofenschlupfer

  • 125 g Hefezopf
  • 30 g Mandelstifte
  • 150 ml Sahne
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • 100 g Rhabarber
  • abgeriebene Zitronenschale von 1/4 Zitrone
  • Zimt, Staubzucker

Zutaten für die Waldmeister-Espuma

  • 125 ml Milch
  • 125 ml Sahne
  • 1 Vanillestange
  • 1/2 Bund Waldmeister
  • 35 g Zucker
  • 3 Eigelbe
  • 1/2 Blatt Gelatine
  • 25 g roher Spinat

Zubereitung

Eine Portion Erdbeer-Granita zubereiten.

Für das Waldmeister-Espuma die Milch und Sahne in einen Topf geben. Das Mark der Vanilleschote auskratzen und mit dem Waldmeister in die Milch geben. Die Milchmischung einmal aufkochen und dann für 2 Stunden ziehen lassen.
Die Eigelbe mit dem Zucker zusammen in einer Schüssel, die auf ein Wasserbad gestellt werden kann, aufschlagen bis es schön cremig ist. Die Milchmischung nach der Ziehzeit passieren, auf die Eimischung geben und mit einem Schneebesen verrühren. Alles auf ein leicht kochendes Wasserbad stellen und mit dem Schneebesen bis zur Bindung rühren. Die Gelatine in kaltem Wasser für circa 5 Minuten einweichen. Den Spinat und die ausgedrückte Gelatine zu der Milch-Ei-Mischung geben und mit dem Pürierstab aufmixen. Die Flüssigkeit in einen Sahnesiphon geben und 2 Gaspatronen einfüllen. Das Waldmeister-Espuma in dem Siphon für circa 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 180 °C auf Umluft vorheizen.
Für den Ofenschlupfer die Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett anrösten und den Hefezopf in gleichmäßige circa 1cm x 1cm große Stücke schneiden. Den Rhabarber in 0,5cm x 0,5cm Würfel schneiden. Rhabarber- , Hefezopf-Würfel und die Mandeln mischen. In einer Schüssel die Sahne, die Eier und den Zucker mischen. Mit der abgeriebenen Zitronenschale und Zimt abschmecken. Die Sahnemischung zum Rhabarber-Hefezopf-Mix geben und gut durchmischen. Alles in kleine, gefettete, ofenfeste Förmchen geben. Im Ofen für circa 25 Minuten backen.

Zum Anrichten den leicht abgekühlten Ofenschlupfer stürzen, auf einen Teller stellen und mit dem Puderzucker bestäuben. Die Espuma daneben in einem kleinen Gefäß anrichten und ein Löffel Granita dazugeben. Sofort servieren.

Dauer: 60 Minuten Vorbereitungszeit + 35 Minuten Backzeit + 5 Stunden Kühlzeitzeit für die Espuma + 12 Stunden Gefrierzeit für die Granita
Schwierigkeitsgrad: schwer

Rezeptinspiration: Die gesammelten „Menüs des Monats“ aus dem Jahr 2012, kreiert von Bernd Bachofer, Teinacher

Erdbeer-Granita

Zugegebenermaßen nur ein Bestandteil unseres 3-teiligen Desserts. Aber die Erdbeer-Granita vom Bachofer ist wirklich so lecker, dass man sie sehr gut zu sehr vielen Desserts dazu reichen kann. Vorstellbar ist auch das Granita zu einer leckeren Vorspeise mit Spargel zu servieren.

Rezept für 1 Portion

Zutaten

  • 400 g reife Erdbeeren
  • 100 g Puderzucker
  • 4 cl Erdbeersirup
  • 3 cl Gran Manier
  • 1 Prise Fleur de Sel
  • Saft von 2 Limetten und abgeriebene Schale von einer Limette
  • 2 Blatt Gelatine

Zubereitung

Die Erdbeeren putzen und mit allen Zutaten in eine Schüssel geben. Anschließend alles fein pürieren und durch ein Sieb passieren.

Die 2 Blatt Gelatine in einer Schüssel mit kaltem Wasser einweichen. Circa 4 EL der Erdbeermixtur in einem wirklich kleinen Topf erwärmen (bei einem größeren Topf entsprechend mehr Erdbeermix erwärmen).  Die Gelatineblätter ausdrücken und in der warmen Erdbeermixtur auflösen. Die erwärmte Mixtur zurück in den kalten Erdbeermix geben und verrühren.

Alles in ein flaches, verschließbares Gefäß geben und mit Deckel für mindestens 12 Stunden gefrieren. Zum Servieren immer Granita von oben abschaben und zu einer kleinen Nocke oder Kugel formen.

Dauer: 30 Minuten + 12 Stunden Gefrierzeit
Schwierigkeitsgrad: leicht

Rezeptinspiration: Die gesammelten „Menüs des Monats“ aus dem Jahr 2012, kreiert von Bernd Bachofer, Teinacher

Fenchel-Parfait mit Zitrusfrüchten

Das Dessert aus der Fastenzeit von unserem vegetarischen 4-Gang-Menü sind wir noch schuldig. Und hier kommt es…

Das Fenchel-Parfait wird nur mit Honig gesüßt und erhält einen Kick durch Ingwer und Anis. Dazu passen der Zitrusfrüchte-Mix und die Datteln super. Also, trotzt fehlendem Zucker, ein leckeres Dessert. Besonders nach einem deftigen Essen etwas schön Fruchtiges und Leichtes.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 2 große Fenchelknollen
  • 3 EL Honig
  • 4 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Anissamen
  • 4 cm frischer Ingwer
  • 100 g Joghurt, 10%
  • 2 Blutorangen
  • 1 rosa und 1 weiße Grapefruit
  • 2 Orangen
  • 200 g frische Datteln

Zubereitung

Fenchelknollen putzen und grob schneiden. Mit dem Honig und dem Zitronensaft in einem Topf dünsten bis der Fenchel sehr weich ist. Den Fenchel anschließend pürieren und durch ein feines Sieb passieren. Den Ingwer schälen und fein reiben. Mit dem Anis und dem Joghurt unter den Fenchel rühren. Die Fencheljoghurtcreme in kleine gefriergeeignete Schüsseln füllen und im Gefrierschrank für circa 2 Stunden gefrieren lassen.

Von den Zitrusfrüchten die Haut außen ringsherum abschneiden und dann filetieren. Die Datteln längs aufschneiden, den Kern entfernen und die Datteln in dünne Spalten schneiden.

Zum Servieren den Zitrusfrüchte-Mix auf Tellern verteilen. Das Parfait aus den Formen lösen und obendrauf setzen. Die Dattelspalten auf dem Parfait und den Zitrusfrüchten verteilen.

Dauer: 30 Minuten + 2 Stunden Kühlzeit
Schwierigkeitsgrad: mittel

Rezeptinspiration: slowly veggie! MFI Meine Familie und ich Verlag GmbH

 

Pistazien-Küchlein mit Orangensirup und Datteln

Fast ein Fastenzeit-Dessert!

Für alle, die nicht fasten, gibt es hier ein leckeres Küchlein aus Pistazien. Das Rezept stammt aus einem indischen Kochbuch. Daher ist es auch Ei-frei, denn indische Vegetarier essen auch kein Ei. Wir waren etwas skeptisch, wie ein Ei-freier Kuchen wohl schmecken wird und ob er überhaupt gelingt. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Der nicht so süße Kuchen wird zusammen mit einem Orangensirup und Crème fraiche serviert. Die frischen Datteln geben noch eine weitere Geschmackskomponente dazu. Der Kuchen lässt sich vorbereiten und ist dadurch auch für Gäste gut geeignet.

Rezept für 8 Stück

Zutaten

  • 150 g Butter
  • 360 – 370 ml Kondensmilch
  • 3 EL Honig
  • 150 g Pistazien
  • 260 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • Abgeriebene Schale von einer Bio-Orange
  • Saft von 2 Orangen
  • 6 EL Zucker
  • 8 Datteln
  • 8 EL Crème fraiche
  • Pistazien, gehackt zum Servieren
  • Butter für die Förmchen

Zubereitung

Ofen auf 190° C vorheizen. Mit etwas Butter 8 Muffinförmchen oder andere kleine Kuchenförmchen ausstreichen.

Die Pistazien in einer Küchenmaschine fein mahlen. Die Butter mit der Kondensmilch mit einem Rührgerät gut verrühren. Dann 240 ml Wasser und langsam alle weiteren Zutaten für den Kuchen zufügen und gut vermischen. Den Teig gleichmäßig in die vorbereiteten Förmchen füllen und für circa 25 Minuten backen.
Zum Test, ob die Kuchen fertig sind, ein Holzstäbchen in die Mitte eines Kuchens einstechen. Beim Herausziehen darf kein Teig mehr daran kleben bleiben.

In der Zwischenzeit für den Orangensirup den Orangensaft, die Orangenschale und den Zucker in einem kleinen Topf einkochen bis es leicht sirupartig ist. Beim Abkühlen wird er dann noch etwas weiter eindicken. Die Datteln in längliche Stücke schneiden.

Zum Servieren einen Kuchen auf die Mitte eines Tellers stellen. Den Orangensirup darüber träufeln und einen Löffel Crème fraiche auf das Küchlein geben. Mit den Datteln und den gehackten Pistazien dekorieren.

Dauer: circa 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

Quelle:  Anjum`s Indian Vegetarien Feast, Quadrille Pblishing

 

Strudelsäckchen auf weihnachtlichen Kirschen

Auch wenn jetzt schon das neue Jahr angefangen hat und keine weihnachtliche Stimmung mehr vorherrscht, wollen wir das Dessert zu unserem Weihnachtsmenü nachträglich posten. Die kleine Verführung besteht aus einer Schokoladenkugel in Strudelteig gewickelt, die auf weihnachtlich schmeckenden Kirschen angerichtet wird.

Die Fastenzeit hat ja noch nicht angefangen. Wer also nicht widerstehen kann, dann können wir es für das Sonntagsessen in der kalten Jahreszeit nur empfehlen.

Rezept

Zutaten für 6 Strudelsäckchen

  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 100 g Butter
  • 2 Eigelb
  • 50 g Puderzucker
  • 2 Orangen
  • 400 ml trockener/halbtrockener Rotwein
  • 50 g Zucker
  • 2 Zimtstangen
  • 1 Vanilleschote
  • 3 Sternanis
  • 2 Gewürznelken
  • 1 EL Speisestärke
  • 400 g entsteine Kirschen aus dem Glas
  • Strudelteigblätter (aus dem Kühlregal, muss für 12 Quadrate á 12cmx12cm reichen)
  • Pflanzenöl zum Frittieren

Zubereitung

Die Schokolade klein hacken und mit der Hälfte der Butter in einer Schüssel über heißem Wasserbad schmelzen. Die 2 Eigelb und den Puderzucker zusammen in einer Schüssel schaumig aufschlagen und die geschmolzene Schokolade unterrühren. Die Masse erkalten lassen und 2 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.

Für das Kirschkompott die Kirschen über einem Sieb abtropfen lassen. Die Orange auspressen und die Schale abreiben. Beides mit Wein, Zucker und den Gewürzen aufkochen und auf circa die Hälfte reduzieren. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren, in die Weinreduktion geben und kurz zur Bindung erneut aufkochen. Die Weinreduktion mit den Kirschen mischen.

Die andere Hälfte der Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Die Schokoladenmasse aus dem Kühlschrank nehmen und zu 6 Kugeln formen. Den Strudelteig in 12 Quadrate zu je 12cmx12cm schneiden. 6 Quadrate auf der Küchenplatte oder einem großen Brett ausbreiten und mit der zerlassenen Butter bestreichen. Jeweils eines von den nicht bestrichenen Quadraten sternförmig drauflegen und eine Schokoladenkugel in die Mitte geben. Die Teigquadrate nun um die Kugeln zusammenfalten und oben zusammendrehen.

Das Frittierfett in einem Topf erhitzen. Die Strudelsäckchen portionsweise (1-2 Stück) frittieren und auf Küchenpapier abtrocknen lassen. Zum Servieren das Kirschkompott auf einen Teller oder in eine Schale geben, jeweils ein Strudelsäckchen darauf setzen und mit Puderzucker bestäuben.

Dauer: 45 Minuten + 2 Stunden Kühlzeit
Schwierigkeitsgrad: mittel

Karamellparfait nach Philippa Sibley

Wir sind große Fans der Kochsendung Masterchef, am liebsten die Staffeln aus Australien und Neuseeland. Hobbyköche aus dem ganzen Land kochen gegeneinander und werden von Top-Köchen gecoacht. Es gibt auch einige Masterclasses, bei denen die gelernten Köche ein Rezept vorführen, sowie Tipps und Tricks zeigen. Zu jeder Staffel erscheint das Buch mit den Rezepten der Kandidaten und der Köche.

Hier ein etwas aufwändigeres, aber superleckeres Rezept für ein Dessert aus der 2. Staffel von Masterchef Australia.

Rezept

Zutaten für 4 Personen

Karamellmousse
  • 300 ml Sahne
  • 75 g Zucker
  • 1 Vanilleschote, Mark ausgekratzt
  • 70 g flüssige Glukose
  • 25 g kalte Butter, in Stücke geschnitten
  • 6 g Blattgelatine
  • 25 g Zucker, separat
  • 5 Eigelb
Schokoladen-Chantillycreme
  • 125 g Milch
  • Zartbitterschokolade, in Stücke geschnitten (Menge nach Geschmack)
  • 150 ml Sahne
Gesalzenes Erdnusskaramell
  • 90 ml Sahne
  • 40 g flüssige Glukose
  • 75 g Zucker
  • 25 g kalte Butter, in Stücke geschnitten
  • 50 g gesalzene Erdnüsse, grob gehackt
  • 1/8 TL Meersalz
Erdnuss-Dacquoise
  • 75 g gesalzene Erdnüsse
  • 120 g Puderzucker, gesiebt
  • 40 g gemahlene Mandeln
  • 3 Eiweiß
  • 50 g Zucker
Schokoladenplatten
  • 100g Vollmilchschokolade, gute Qualität

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