Erdbeerroulade

Einfach lecker in der aktuellen Erdbeersaison sind natürlich auch Torten und Kuchen mit Erdbeeren. Wunderbar locker-leicht und erfrischend ist eine Erdbeerroulade bei der Hitze.

Basis dafür ist ein locker, luftiger Biskuitboden. Dieser wird mit einer leckeren Creme aus Mascarpone, Sahne und Erdbeeren gefüllt. Dies klingt nicht unbedingt leicht, schmeckt aber fantastisch. 😉

Rezept für 1 Roulade, circa 12 Stück

Zutaten

  • 1 Biskuitboden
  • 250 g Erdbeeren
  • 2 EL Zucker
  • 250 g Mascarpone
  • 200 g Sahne
  • 10 g Agar Agar
  • Salz

Zubereitung

Die Erdbeeren putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Erdbeeren mit dem Zucker und der Mascarpone mischen. Dabei ein Teil der Erdbeerstücken zerdrücken. Agar Agar mit 2 EL Sahne in einem kleinen Topf erhitzen und für 2 Minuten köcheln lassen. Dabei sollte sich das Agar Agar komplett auflösen. Das Agar Agar-Gemisch unter die Erdbeer-Mascarpone-Creme heben. Die restliche Sahne mit einer Prise Salz aufschlagen und ebenfalls vorsichtig unter die Creme ziehen. Die Creme im Kühlschrank aufbewahren bis der Biskuitboden gebacken ist.

Einen Biskuitboden wie unter dem Link beschrieben auf einem Blech herstellen, auf ein gezuckertes Küchentuch stürzen und circa 5 Minuten auskühlen lassen.

Die Creme auf dem gestürzten Biskuitboden verteilen. Die Biskuitplatte mit Hilfe des Küchentuches aufrollen. Die Erdbeerroulade für mindestens 1 Stunde kühl stellen.

Dauer: 40 Minuten + 1 Stunden Kühlzeit
Schwierigkeitsgrad: leicht

Biskuitteig

Biskuit ist für uns eine tolle Basis für leckere Obsttorten. Aber auch für die meisten anderen Torten ist der Biskuit oft die Wahl. So locker fluffig ist er eine schöne Basis für viele Beläge.
Einen Biskuitteig herzustellen ist nicht so schwer und es gibt keinen Grund, Angst davor zu haben. Wichtig dabei ist, die Eiweiß ordentlich und lang aufzuschlagen, damit genügend Luft in die Masse eingearbeitet wird. Der Biskuitteig muss nach dem Aufschlagen schnell im Ofen gebacken werden, damit er nicht wieder zusammen fällt. Daher bitte daran denken, dass der Ofen rechtzeitig vorgeheizt wird.

Rezept

Zutaten für 1 Blech (2/3 Masse für Tortenboden ausreichend)

  • 5 Eier
  • 2 Eigelb
  • 120 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 100 g Mehl

Zubereitung

Ofen auf 210°C vorheizen und das Backblech oder die Backform mit Backpapier auslegen. Backblech bzw. Backform nur am Boden fetten. Die Form nicht an den Seiten fetten, da der Teig sonst nicht richtig aufgehen kann.

Die Eier trennen. Die Eiweiße aufschlagen. Sobald der Eischnee schnittfest ist, den Zucker und Vanillezucker langsam einrieseln lassen bis eine schöne feste, glänzende Masse entstanden ist. Das kann gute 5 Minuten dauern.
Dann die 7 Eigelbe nacheinander unterrühren. Nicht zu lange schlagen, sondern gerade so, dass alles gut vermischt ist. Am Ende das Mehl mit einem Teigspatel  vorsichtig unterziehen.

Die Masse nun auf das Blech streichen oder zum Beispiel in eine Tortenbodenform geben. Im Ofen 10 Minuten goldgelb backen.
Wenn der Biskuit für eine Biskuitroulade verwendet werden soll, dann ein Küchentuch mit Zucker bestreuen und den Biskuitboden darauf stürzen. Schnell weiter verarbeiten.
Beim Backen eines Tortenbodens den Biskuitboden auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen.

Dauer: 3o Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht

Lamingtons – Kokoswürfel

Woher die leckeren, kleinen Kuchenwürfel wirklich stammen, wissen wir nicht. Die Australier als auch die Balkanstaaten beanspruchen es für sich. Stefan kennt es aus seiner Kindheit, da es die Mama gemacht hat. Das passt immerhin mit Ungarn ganz gut und dort heißen sie übersetzt Kokoswürfel. Aber auch in Neuseeland haben wir sie unter dem Namen Lamingtons gefunden.

Dieses Wochenende gab es sie jedenfalls von uns das erste Mal. Wir haben sie zu einer Gartenparty mitgebracht und die kleinen Teile sind sehr gut angekommen. Und ganz speziell dafür beeilen wir uns und es gibt heute das Rezept direkt einen Tag später! 🙂

Die Lamingtons sind nicht schwer zu backen. Wir haben sie aus einem schönen, lockeren Biskuit gebacken. Dann müssen sie auskühlen und werden mit einer Kakaoglasur kurz überzogen und in Kokos gewälzt.

Rezept für 1 kleines Blech

Zutaten

  • 1 Tasse Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 3 Eier
  • 140 g Zucker
  • 65 ml Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • Butter zum Einfetten
  • 500 g Puderzucker
  • 40 g Kakaopulver
  • 30 g zerlassene Butter
  • 170 ml Milch
  • 120 g Kokosraspel

Zubereitung

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine kleines Blech mit einer Größe von circa 21cm x 24cm einbuttern.

Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz in einer Schüssel mischen. Das Mark aus der Vanilleschote auskratzen und ebenfalls unter das Mehl mischen. Die Schüssel beiseite stellen.
Die Eier trennen und das Eigelb beiseite stellen. Das Eiweiß in einer großen Schüssel mit einem Handrührgerät steif schlagen. Stück für Stück den Zucker unter weiterem Rühren einrühren. Das Eiweiß mit dem Zucker für ungefähr 10 Minuten weiterschlagen bis eine feste Meringuemasse entstanden ist. Nun jedes Eigelb einzeln unter die Meringuemasse rühren bis alles sich gut verbunden hat. Zum Schluss nun abwechseln die 65 ml Milch und die Mehlmischung unterziehen.

Die Masse in die gefettete Form füllen und für circa 20 bis 25 Minuten backen. Dabei darauf achten, dass die Oberseite des Teiges nicht zu dunkel wird. Der Teig ist fertig, wenn man einen Zahnstocher hineinsteckt und nichts mehr kleben bleibt.
Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und anschließend in circa 3cm x 3cm große Würfel schneiden.

In der Zwischenzeit die Glasur zubereiten. Dafür den Puderzucker in eine große, hitzebeständige Metallschüssel sieben. Ebenfalls den Kakao, die zerlassene Butter und die 170 ml Milch in die Schüssel geben und alles verrühren. Die Schüssel auf einen Topf mit kochendem Wasser stellen. Die Glasur über dem Wasserbad erwärmen, damit sich der Zucker auflöst und eine glänzende Masse entsteht.
Die Kokosflocken auf einen tiefen Teller geben.

Die Kuchenwürfel mit Hilfe von Gabeln schnell in der Glasur wenden, so dass sie von allen Seiten überzogen sind. Kurz abtropfen lassen und in den Kokosflocken wälzen. Die Kokoswürfel auf einem Kuchengitter trocknen lassen.

Ricotta-Tarte

Was fehlt noch zu einem italienischen Menü? DOLCE!!!

Es kommt eine Tarte mit einer Ricotta-Füllung auf den Tisch. Verfeinert wird sie mit Zimt, Zitrone und Schokolade. Eine leckere Kombination, die über ganz Italien bekannt ist.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 25 g Butter
  • 25 g Butterschmalz
  • 90 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • Zitronenschale einer halben Zitrone
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Eigelb
  • 250 g Ricotta
  • 100 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Messerspitze gemahlener Zimt
  • Zitronenschale einer halben Zitrone
  • 20 g Schokoladen-Drops, mind. 70% Kakaogehalt

Zubereitung

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine kleine Tarte-Form von circa 12 cm Durchmesser einbuttern.

Für den Teig Butter, Butterschmalz und Eigelb mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Mehl und Zucker einarbeiten. Die Zitronenschale und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote unterheben. Den Teig zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie einwickeln. Für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit für die Füllung die Ricotta, den Zucker, das Eigelb, den Zimt und die Zitronenschale verrühren. Die Hälfte der Schokoladen-Drops unterheben.

Nach der Kühlzeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Tarte-Form damit auskleiden. Überstehenden Teig abschneiden. Die Füllung auf dem Teig verteilen. Die restlichen Schokoladen-Drops obendrauf verteilen. Die Tarte für circa 40-45 Minuten backen. Beim Test mit einem Holzstäbchen sollte kein Teig daran kleben bleiben. Wenn die Decke der Tarte zu dunkel wird mit Alufolie abdecken.

Den Kuchen auskühlen lassen und servieren.

Dauer: circa 2 Stunden
Schwierigkeitsgrad: einfach

Quelle:  Katie Caldesi The Italian cookery course, Kyle Cathie Limited

Pistazien-Küchlein mit Orangensirup und Datteln

Fast ein Fastenzeit-Dessert!

Für alle, die nicht fasten, gibt es hier ein leckeres Küchlein aus Pistazien. Das Rezept stammt aus einem indischen Kochbuch. Daher ist es auch Ei-frei, denn indische Vegetarier essen auch kein Ei. Wir waren etwas skeptisch, wie ein Ei-freier Kuchen wohl schmecken wird und ob er überhaupt gelingt. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Der nicht so süße Kuchen wird zusammen mit einem Orangensirup und Crème fraiche serviert. Die frischen Datteln geben noch eine weitere Geschmackskomponente dazu. Der Kuchen lässt sich vorbereiten und ist dadurch auch für Gäste gut geeignet.

Rezept für 8 Stück

Zutaten

  • 150 g Butter
  • 360 – 370 ml Kondensmilch
  • 3 EL Honig
  • 150 g Pistazien
  • 260 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • Abgeriebene Schale von einer Bio-Orange
  • Saft von 2 Orangen
  • 6 EL Zucker
  • 8 Datteln
  • 8 EL Crème fraiche
  • Pistazien, gehackt zum Servieren
  • Butter für die Förmchen

Zubereitung

Ofen auf 190° C vorheizen. Mit etwas Butter 8 Muffinförmchen oder andere kleine Kuchenförmchen ausstreichen.

Die Pistazien in einer Küchenmaschine fein mahlen. Die Butter mit der Kondensmilch mit einem Rührgerät gut verrühren. Dann 240 ml Wasser und langsam alle weiteren Zutaten für den Kuchen zufügen und gut vermischen. Den Teig gleichmäßig in die vorbereiteten Förmchen füllen und für circa 25 Minuten backen.
Zum Test, ob die Kuchen fertig sind, ein Holzstäbchen in die Mitte eines Kuchens einstechen. Beim Herausziehen darf kein Teig mehr daran kleben bleiben.

In der Zwischenzeit für den Orangensirup den Orangensaft, die Orangenschale und den Zucker in einem kleinen Topf einkochen bis es leicht sirupartig ist. Beim Abkühlen wird er dann noch etwas weiter eindicken. Die Datteln in längliche Stücke schneiden.

Zum Servieren einen Kuchen auf die Mitte eines Tellers stellen. Den Orangensirup darüber träufeln und einen Löffel Crème fraiche auf das Küchlein geben. Mit den Datteln und den gehackten Pistazien dekorieren.

Dauer: circa 45 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

Quelle:  Anjum`s Indian Vegetarien Feast, Quadrille Pblishing

 

Linzer Plätzchen

Der Endspurt für die Plätzchenrezepte beginnt. Heute kommt ein weiteres Mürbeteig-Plätzchen unter die Schreibfeder. Die Linzer Plätzchen – leckere kleine Doppeldecker, gewürzt mit Nelken und Zimt und gefüllt mit Pflaumenmus. Eine tolle Kombination, die mittlerweile zu einem Standard-Weihnachtsrezept avanciert ist, auch wenn es kein klassisches Thüringer Rezept ist. Dafür kommt bei uns nur das Thüringer Pflaumenmus zum Einsatz. 😉

Rezept

Zutaten

  • 210 g Butter oder Margarine
  • 170 g Mehl
  • 100 g feiner Zucker
  • 100 g ungeschälte geriebene Mandeln
  • 1/2 TL Nelken
  • 1 TL Zimt
  • Pflaumenmus
  • Vollmilchkuvertüre

Zubereitung

Butter oder Margarine mit dem Zucker cremig rühren. Mehl, Mandeln und die Gewürze zugeben und alles gut verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für circa 1 Stunde kalt stellen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.
Den Teig ausrollen und kleine, runde Taler ausstechen. Die Taler auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Circa 10 Minuten backen und dann auskühlen lassen.

Jeweils 2 Plätzchen mit Pflaumenmus aufeinander setzen und anziehen lassen. Schokolade über Wasserbad schmelzen. Die Linzer Plätzchen je zur Hälfte durch die Kuvertüre ziehen und auf ein Backpapier legen bis die Kuvertüre fest geworden ist

Dauer: 40 Minuten Zubereitungszeit, 1 Stunden Kühlzeit + Backzeit
Schwierigkeitsgrad: mittel

 

Walnusstaler

Die Plätzchenrezepte müssen raus in den Blog. Also auf zum 5. Rezept – Walnusstaler. Keine Plätzchensorte, die wir jedes Jahr backen. Das Rezept selbst ist nicht so schwer, da es ein klassischer Mürbeteig ist. Die Verzierung dauert etwas länger, da sowohl Zitronenglasur angerührt als auch Schokolade geschmolzen werden muss. Das Originalrezept war mit Haselnüssen. Da wir aber immer zu viele Walnüsse aus privatem Anbau im Haus haben, haben wir es einfach 1:1 ersetzt.

Rezept

Zutaten

  • 125 g Butter oder Margarine
  • 125 g Zucker
  • 1 EL Rum
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 50 g gemahlene Walnüsse
  • 175 g Weizenmehl
  • 25 g Speisestärke
  • 50 g Vollmilchschokolade
  • 100 g Puderzucker, gesiebt
  • Zitronensaft
  • Haselnuss-Krokant

Zubereitung

Butter oder Margarine mit dem Zucker cremig rühren. Den Rum und das Ei hinzufügen. Dann stückchenweise das Salz, die Walnüsse, das Mehl und die Speisestärke mit den Knethaken des Handrührgerätes unterrühren. Den Teig zu einer Rolle von circa 4 cm Durchmesser formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen.

Nach der Kühlzeit den Backofen auf 175  °C vorheizen.
Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und  in circa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Taler auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und circa 12-15 Minuten backen.

Die Plätzchen nach dem Backen gut auskühlen lassen. Für die Zitronenglasur den gesiebten Puderzucker mit 1 EL heißem Wasser und circa 1 EL Zitronensaft mischen. Es muss eine schöne dickflüssige Masse entstehen. Zitronensaft entsprechend regulieren. Die Zitronenglasur über die Plätzchen von circa 20 cm Abstand mit Hilfe eines Löffels verteilen. Die Schokolade schmelzen und ebenso über die Plätzchen geben. Solange die Schokolade noch flüssig ist, mit Haselnuss-Krokant bestreuen.
Alles gut trocknen lassen. Dies dauert mindestens 1 Stunde.

Dauer: 40 Minuten Zubereitungszeit, 1 Stunden Kühlzeit + Backzeit
Schwierigkeitsgrad: mittel

Sandgebäck

Neben den vielen Standard-Plätzchen, die jedes Jahr gebacken werden „müssen“, probieren wir auch immer wieder Neue aus… für ein bisschen Abwechslung. 😉

Eines von diesen Rezepten war dieses Jahr das Sandgebäck aus dem Buch „Die hohe Schule der Patisserie“ von Christophe Felder. Übrigens ein umfassendes, sehr empfehlenswertes Buch rund um die Patisserie.

Rezept

Zutaten

  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 1 unbehandelte Orange
  • 250 g Mehl
  • 125 g feiner Zucker
  • 65 g gemahlener Zimt
  • 1 Msp. Backpulver
  • 1 Prise gemahlener Anis
  • 125 g weiche Butter oder Margarine
  • 1 Ei und 2 Eigelb
  • 15 ml Orangenblütenwasser
  • 1 TL Kirschwasser

Zubereitung

Mehl, Zucker, gemahlene Mandeln, Zimt, Backpulver und Anis mischen und in eine große Schüssel geben. Jeweils von 1/4 der Zitrone und Orange die Schale abreiben. Die Butter oder Margarine in kleine Stücke schneiden und mit dem Abrieb zu der Mehlmischung geben. Alles zwischen den Händen zerreiben bis eine feinkrümelige Masse entsteht. Nun das Ei, ein Eigelb, das Orangenblütenwasser und das Kirschwasser dazugeben. Alles gut durchkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Den Teig nach der Ruhezeit circa 2 Millimeter dick ausrollen. Nach Belieben verschiedene Motive ausstechen. Das zweite Eigelb in einer kleinen Schüssel verschlagen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und mit  dem verquirlten Eigelb bestreichen. Die Plätzchen für circa 10-15 Minuten backen.

Dauer: 30 Minuten Vorbereitungszeit, 2 Stunden Kühlzeit + Backzeit
Schwierigkeitsgrad: mittel

 
Quelle: Die hohe Schule der Patisserie, Christian Verlag GnbH

Rumplätzchen

Ein weiteres Rezept von der Thüringer Familie. Auch diese gibt es standardmäßig jedes Jahr zur Weihnachtszeit – die Rumplätzchen. Das einfachste Plätzchenrezept überhaupt.

Wer keinen Alkohol mag (auch wenn er sich „wegbackt“), der kann es durch Rumaroma ersetzen oder ganz weglassen. Dann sind es zwar keine „Rumplätzchen“ mehr, schmecken aber trotzdem. 😉 Wer Rum benutzt, der sollte dann einen guten, hochprozentigen Rum nehmen. Wir haben Stroh Rum benutzt.

Rezept

Zutaten

  • 175 g Butter oder Margarine
  • 100 g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 4 EL Rum
  • 200 g Mehl
  • 75 g Schokoladenstreusel

Zubereitung

Herd auf 180 °C vorheizen.
Die Margarine und den Zucker mit dem Rührgerät schaumig rühren. Dann alles weiteren Zutaten untermischen. Alles in einen Spritzbeutel mit großer Tülle füllen. Die Plätzchen mit circa 5 cm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen und circa 10 Minuten backen. Darauf achten, dass die Plätzchen nicht zu dunkel werden. Das kann sehr schnell passieren.
Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und schon sind sie fertig!

Wer keinen Spritzbeutel hat, der kann auch einen Gefrierbeutel nehmen und nach dem Befüllen einfach eine der unteren Ecken entsprechend aufschneiden.

Dauer: 15 Minuten Vorbereitungszeit + Backzeit
Schwierigkeitsgrad: einfach
 

Kakaokugeln

Plätzchen, die 2.! Und damit kommt Mele´s Lieblingsplätzchen in den Blog. Wunderbar schmecken sie nach Kakao. Die Haselnuss könnte man nach ihr auch weglassen, aber irgendwie runden diese erst den Geschmack ab.

Ein ganz wichtiger Punkt ist zu beachten: Als Speisestärke darf wirklich nur Weizenin verwendet werden. Das Rezept kommt aus Mele´s Heimat Thüringen. Dort bekommt man das überall. Aber selbst im Schwabenländle bekommt man Weizenin in großen Supermärkten.
Wenn eine andere Speisestärke benutzt wird, laufen die Plätzchen auseinander und bleiben nicht in Form. Vielfach wurde ein Ersatz in der eigenen Familie versucht und immer wieder sind wir gescheitert…

Rezept

Zutaten

  • 250 g Margarine
  • 1 Päckchen Vanillezucker (oder vergleichbare Menge selbst hergestellter Vanillezucker)
  • 100 g Puderzucker
  • 250 g Weizenin
  • 75 g Mehl
  • 30 g Kakao
  • ganze Haselnüsse
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

Herd auf 180 °C vorheizen.
Die Margarine mit dem Rührgerät schaumig rühren. Dann den Vanille- und Puderzucker unterrühren. Mehl, Weizenin und Kakao gut mischen und nach und nach ebenfalls unterrühren. Am Ende kurz mit der Hand kneten.

Aus dem Teig kleine Kugeln formen und eine Haselnuss hineindrücken. Mit circa 3 cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen. Die Plätzchen circa 10 Minuten backen. Darauf achten, dass sie nicht schwarz werden.

Nach dem Backen kurz abkühlen lassen, aber noch warm in den gesiebten Puderzucker tunken.

Dauer: 15 Minuten Vorbereitungszeit + Backzeit
Schwierigkeitsgrad: einfach