Erdbeerroulade

Einfach lecker in der aktuellen Erdbeersaison sind natürlich auch Torten und Kuchen mit Erdbeeren. Wunderbar locker-leicht und erfrischend ist eine Erdbeerroulade bei der Hitze.

Basis dafür ist ein locker, luftiger Biskuitboden. Dieser wird mit einer leckeren Creme aus Mascarpone, Sahne und Erdbeeren gefüllt. Dies klingt nicht unbedingt leicht, schmeckt aber fantastisch. 😉

Rezept für 1 Roulade, circa 12 Stück

Zutaten

  • 1 Biskuitboden
  • 250 g Erdbeeren
  • 2 EL Zucker
  • 250 g Mascarpone
  • 200 g Sahne
  • 10 g Agar Agar
  • Salz

Zubereitung

Die Erdbeeren putzen und in kleine Stücke schneiden. Die Erdbeeren mit dem Zucker und der Mascarpone mischen. Dabei ein Teil der Erdbeerstücken zerdrücken. Agar Agar mit 2 EL Sahne in einem kleinen Topf erhitzen und für 2 Minuten köcheln lassen. Dabei sollte sich das Agar Agar komplett auflösen. Das Agar Agar-Gemisch unter die Erdbeer-Mascarpone-Creme heben. Die restliche Sahne mit einer Prise Salz aufschlagen und ebenfalls vorsichtig unter die Creme ziehen. Die Creme im Kühlschrank aufbewahren bis der Biskuitboden gebacken ist.

Einen Biskuitboden wie unter dem Link beschrieben auf einem Blech herstellen, auf ein gezuckertes Küchentuch stürzen und circa 5 Minuten auskühlen lassen.

Die Creme auf dem gestürzten Biskuitboden verteilen. Die Biskuitplatte mit Hilfe des Küchentuches aufrollen. Die Erdbeerroulade für mindestens 1 Stunde kühl stellen.

Dauer: 40 Minuten + 1 Stunden Kühlzeit
Schwierigkeitsgrad: leicht

Biskuitteig

Biskuit ist für uns eine tolle Basis für leckere Obsttorten. Aber auch für die meisten anderen Torten ist der Biskuit oft die Wahl. So locker fluffig ist er eine schöne Basis für viele Beläge.
Einen Biskuitteig herzustellen ist nicht so schwer und es gibt keinen Grund, Angst davor zu haben. Wichtig dabei ist, die Eiweiß ordentlich und lang aufzuschlagen, damit genügend Luft in die Masse eingearbeitet wird. Der Biskuitteig muss nach dem Aufschlagen schnell im Ofen gebacken werden, damit er nicht wieder zusammen fällt. Daher bitte daran denken, dass der Ofen rechtzeitig vorgeheizt wird.

Rezept

Zutaten für 1 Blech (2/3 Masse für Tortenboden ausreichend)

  • 5 Eier
  • 2 Eigelb
  • 120 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker
  • 100 g Mehl

Zubereitung

Ofen auf 210°C vorheizen und das Backblech oder die Backform mit Backpapier auslegen. Backblech bzw. Backform nur am Boden fetten. Die Form nicht an den Seiten fetten, da der Teig sonst nicht richtig aufgehen kann.

Die Eier trennen. Die Eiweiße aufschlagen. Sobald der Eischnee schnittfest ist, den Zucker und Vanillezucker langsam einrieseln lassen bis eine schöne feste, glänzende Masse entstanden ist. Das kann gute 5 Minuten dauern.
Dann die 7 Eigelbe nacheinander unterrühren. Nicht zu lange schlagen, sondern gerade so, dass alles gut vermischt ist. Am Ende das Mehl mit einem Teigspatel  vorsichtig unterziehen.

Die Masse nun auf das Blech streichen oder zum Beispiel in eine Tortenbodenform geben. Im Ofen 10 Minuten goldgelb backen.
Wenn der Biskuit für eine Biskuitroulade verwendet werden soll, dann ein Küchentuch mit Zucker bestreuen und den Biskuitboden darauf stürzen. Schnell weiter verarbeiten.
Beim Backen eines Tortenbodens den Biskuitboden auf ein Kuchengitter stürzen und abkühlen lassen.

Dauer: 3o Minuten
Schwierigkeitsgrad: leicht

Kalbskarree mit Kürbis-Walnuss-Risotto und gefüllten Äpfeln

Die Kürbiszeit ist in vollem Gange. Das solltet ihr ausnutzen und dieses unglaublich leckere Kürbisrisotto essen. Dazu gibt es ein Kalbskarree, dass mit den bestrichenen Gewürzen schon langsam nach Weihnachten schmeckt.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 1 kg Kalbskarree
  • 50 ml Olivenöl
  • 1 TL Koriandersamen
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 Messerspitze gemahlene Nelke
  • Salz
  • 150 g Risotto-Reis
  • 500 g Hokkaido
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • 1 Zwiebel
  • 80 g Walnusskerne
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 ml Olivenöl
  • 50 ml Weißwein
  • 60 g Grana Padano
  • 40 g Butter (kalt)
  • Meersalz und Pfeffer aus der Mühle
  • 2 säuerliche Äpfel
  • 125 g Soft-Cranberrys
  • 60 g Zucker
  • 150 ml trockener Rotwein
  • 20 ml roter Portwein
  • 50 ml Apfelsaft
  • 25 g Butter
  • Zitronensaft

Zubereitung

Den Backofen auf 80 °C vorheizen.
Koriandersamen und Pfefferkörner in einer kleinen Pfanne rösten bis die Gewürze anfangen zu duften. Anschließend in einem Mörser fein reiben und mit dem Zimt, Nelken und Paprikapulver mischen. Das Kalbskarree waschen, möglicherweise von Sehnen und Fett befreien, mit Salz bestreuen und mit der Gewürzmischung einreiben. In einer großen Pfanne, in die das Kalbskarree passt, das Olivenöl erhitzen und das Karree bei Mittelhitze darin von allen Seiten anbraten. Dann aus der Pfanne nehmen und auf einer Alufolie in den Ofen geben. Das Kalbskarree für circa 80-90 Minuten rosa garen. Nach der Garzeit aus dem Ofen nehmen, in Alufolie umwickeln und für 10 Minuten ruhen lassen.

Für die gefüllten Äpfel den Zucker in einem Topf karamellisieren lassen, mit dem Wein ablöschen und zu einem Sirup einkochen lassen. Den Portwein und die Cranberrys zugeben und alles ziehen lassen.

Für das Risotto den Kürbis schälen, die Kerne entfernen und die Hälfte des Kürbisfleisch in circa 1 cm große Würfel schneiden. Die zweite Hälfte des Kürbisfleisches grob würfeln.  Die groben Würfel mit wenig Wasser und Salz weich kochen, das Wasser abgießen und das Wasser dabei auffangen. Den weich gekochten Kürbis fein pürieren. Sollte er zu fest sein zum pürieren, etwas von dem aufgefangenen Kochwasser zugeben.
Die Walnusskerne grob hacken und in einer Pfanne anrösten. Den Grana Padano fein reiben. Gemüsefond in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und bei geringer Hitze weiterhin heiß halten. Die Zwiebel und die Knoblauchzehen fein würfeln. Das Olivenöl in einem breiten Topf auf Mittelhitze erwärmen und beides darin glasig dünsten. Den Risotto-Reis zugeben und für 1-2 Minuten unter Rühren mit dünsten. Mit dem Weißwein ablöschen und den Wein verkochen lassen. Nun auf den Reis zwei große Schöpfkellen Gemüsebrühe geben. Diese unter gelegentlichen Rühren bei niedriger Hitze einkochen lassen. Diesen Vorgang wiederholen bis der Reis ungefähr halb gar ist. Nun das Kürbispüree und die Kürbiswürfel zugeben und ebenfalls einkochen lassen. Wenn es zu stark einkocht, noch mit etwas Gemüsebrühe weitergaren. Das Risotto sollte am Ende gar, aber schön cremig sein. Die Butter,  den Grana Padano und die Walnusskerne unter das Risotto rühren und für circa 10 Minuten ruhen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Äpfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse rausschneiden. Die Apfelhälften mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Die Butter mit dem Apfelsaft in einen Topf, in den die vier Apfelhälften passen, geben. Die Äpfel mit der Innenseite nach unten hineingeben und für circa 4-5 Minuten auf dem Herd bei kleiner Hitze dünsten. Herausnehmen und mit den Rotwein-Cranberrys füllen.

Das Kalbskarree in Scheiben schneiden. Das Risotto auf die Teller verteilen. Jeweils eine Kalbsscheibe darauf anrichten und eine Apfelhälfte dazu geben.

Dauer: circa 2,5-3 Stunden
Schwierigkeitsgrad: schwer

Rezeptinspiration: Lust auf Genuss magazin

[Restaurant] Poffers Café – Stuttgart

Es muss nicht immer Brunch sein! Ein leckeres Frühstück reicht um gut in den Tag zu starten oder auch um am Wochenende morgens ein bisschen mit Freunden zu tratschen.

Vor ein paar Wochen hatten wir Montag morgens in Stuttgart-Ost zu tun und sind anschließend hungrig auf die Suche nach einem schönen Frühstück gegangen. Gefunden haben wir das Poffers. 

Poffers_Eindruck

Hier gibt es verschiedene Frühstücksangebote. Das Markenzeichen sind jedoch die kleinen Poffertjes, die frisch im Laden hergestellt werden.

Daher bestellten wir ein Frühstück mit den kleinen Poffers und eins ohne. Bekommen haben wir ein leckeres, reichhaltiges Frühstück mit Rührei oder Frühstücksei, Wurst- und Käseauswahl, etwas Obst, einen frischen O-Saft und guten Kaffee. Das Frühstücksei war leider nicht weich gekocht. Aber dies ist ein  Problem, dass wir aus vielen Restaurants kennen.

Poffers_Teller

Die Poffers wurden uns bewusst später serviert. Wir hatten schon nachgefragt, ob sie vergessen wurden. Normalerweise schaut die Bedienung, wie weit man mit dem Essen ist und die Poffers gibt es dann als kleinen „Nachtisch“. Die Poffers und die Schokoladen- und Karamellsoße waren lecker. Für uns ein kleiner Minuspunkt jedoch, dass die Soßen bereits darauf verteilt waren. Wir mögen es lieber zum reintunken.

Poffers_Poffers

Alles in allem ein leckeres Frühstückslokal mit einer wohligen Atmosphäre, das wir guten Gewissens weiter empfehlen können.

Saubohnen mit roter Beete und karamellisiertem Ziegenkäse

Was für eine Kombination… auch farblich! Das Auge soll ja nicht zu kurz kommen. Aber geschmacklich auch einfach toll. Die Saubohnen und die rote Beeten werden mariniert. Sie geben dadurch eine gute säuerliche Balance zu dem karamellisierten Ziegenkäse.

Rezept für 2 Personen

Zutaten

  • 3 kleine rote Beete
  • 2 kleine runde Ziegen-Frischkäse (á circa 40g – 60g)
  • 150 g Saubohnen
  • 10 g Sonnenblumenkerne
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Holunderblütenschnaps
  • 2 EL Weißweinessig
  • 1 TL Dijonsenf
  • 10 Blätter Minze
  • 1 EL Akazienhonig
  • Fleur de Sel

Zubereitung

Rote Beete waschen und Blätter abschneiden. Nicht den Strunk und die Wurzel komplett abschneiden, da die roten Beeten beim Kochen sonst ausbluten.
Die rote Beete in einem Topf mit Wasser bedecken und für circa 40 bis 45 Minuten garen. Nicht länger garen, da sie sonst zu weich und nicht mehr bissfest sind. Die Beeten abschrecken, schälen und in 8 Spalten schneiden.

In einem anderen Topf Salzwasser zum kochen bringen und die Saubohnen für 1 – 2 Minuten darin blanchieren. Die Bohnen mit kalten Wasser abschrecken und abtropfen lassen. Anschließend die Bohnen aus den Häuten lösen.

Für die Marinade das Olivenöl mit dem Weißweinessig, Dijonsenf und dem Holunderblütenschnaps gut mit einem kleinen Schneebesen oder einer Gabel vermischen. Die Hälfte der Minze klein hacken und unterheben. Die Marinade gut mit Salz würzen.

Die Saubohnen in die Hälfte der Marinade einlegen, abdecken und marinieren lassen. In die andere Hälfte der Marinade die Spalten der rote Beete einlegen. Alles für 2 Stunden marinieren.

Kurz vor dem Servieren die Hälfte der Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten. Den Ziegen-Frischkäse in kleinere Stücke zum Servieren teilen. Den Ziegenkäse mit  dem unangerösteten Teil der Sonnenblumenkerne bestreuen und mit dem Honig beträufeln. Den Ziegenkäse mit dem Bunsenbrenner oder im Ofen unter dem Grill karamellisieren.

Den karamellisierten Ziegenkäse mit den Bohnen und der roten Beete auf Tellern anrichten. Mit der Marinade beträufeln. Die restliche Minze hacken und darüber streuen. Alles mit Fleur de Sel bestreuen.

Dauer: circa 1,5 Stunden + 2 Stunden Marinierzeit
Schwierigkeitsgrad: mittel

Lamingtons – Kokoswürfel

Woher die leckeren, kleinen Kuchenwürfel wirklich stammen, wissen wir nicht. Die Australier als auch die Balkanstaaten beanspruchen es für sich. Stefan kennt es aus seiner Kindheit, da es die Mama gemacht hat. Das passt immerhin mit Ungarn ganz gut und dort heißen sie übersetzt Kokoswürfel. Aber auch in Neuseeland haben wir sie unter dem Namen Lamingtons gefunden.

Dieses Wochenende gab es sie jedenfalls von uns das erste Mal. Wir haben sie zu einer Gartenparty mitgebracht und die kleinen Teile sind sehr gut angekommen. Und ganz speziell dafür beeilen wir uns und es gibt heute das Rezept direkt einen Tag später! 🙂

Die Lamingtons sind nicht schwer zu backen. Wir haben sie aus einem schönen, lockeren Biskuit gebacken. Dann müssen sie auskühlen und werden mit einer Kakaoglasur kurz überzogen und in Kokos gewälzt.

Rezept für 1 kleines Blech

Zutaten

  • 1 Tasse Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 3 Eier
  • 140 g Zucker
  • 65 ml Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • Butter zum Einfetten
  • 500 g Puderzucker
  • 40 g Kakaopulver
  • 30 g zerlassene Butter
  • 170 ml Milch
  • 120 g Kokosraspel

Zubereitung

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine kleines Blech mit einer Größe von circa 21cm x 24cm einbuttern.

Das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz in einer Schüssel mischen. Das Mark aus der Vanilleschote auskratzen und ebenfalls unter das Mehl mischen. Die Schüssel beiseite stellen.
Die Eier trennen und das Eigelb beiseite stellen. Das Eiweiß in einer großen Schüssel mit einem Handrührgerät steif schlagen. Stück für Stück den Zucker unter weiterem Rühren einrühren. Das Eiweiß mit dem Zucker für ungefähr 10 Minuten weiterschlagen bis eine feste Meringuemasse entstanden ist. Nun jedes Eigelb einzeln unter die Meringuemasse rühren bis alles sich gut verbunden hat. Zum Schluss nun abwechseln die 65 ml Milch und die Mehlmischung unterziehen.

Die Masse in die gefettete Form füllen und für circa 20 bis 25 Minuten backen. Dabei darauf achten, dass die Oberseite des Teiges nicht zu dunkel wird. Der Teig ist fertig, wenn man einen Zahnstocher hineinsteckt und nichts mehr kleben bleibt.
Den Kuchen auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und anschließend in circa 3cm x 3cm große Würfel schneiden.

In der Zwischenzeit die Glasur zubereiten. Dafür den Puderzucker in eine große, hitzebeständige Metallschüssel sieben. Ebenfalls den Kakao, die zerlassene Butter und die 170 ml Milch in die Schüssel geben und alles verrühren. Die Schüssel auf einen Topf mit kochendem Wasser stellen. Die Glasur über dem Wasserbad erwärmen, damit sich der Zucker auflöst und eine glänzende Masse entsteht.
Die Kokosflocken auf einen tiefen Teller geben.

Die Kuchenwürfel mit Hilfe von Gabeln schnell in der Glasur wenden, so dass sie von allen Seiten überzogen sind. Kurz abtropfen lassen und in den Kokosflocken wälzen. Die Kokoswürfel auf einem Kuchengitter trocknen lassen.

Ricotta-Tarte

Was fehlt noch zu einem italienischen Menü? DOLCE!!!

Es kommt eine Tarte mit einer Ricotta-Füllung auf den Tisch. Verfeinert wird sie mit Zimt, Zitrone und Schokolade. Eine leckere Kombination, die über ganz Italien bekannt ist.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 25 g Butter
  • 25 g Butterschmalz
  • 90 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • Zitronenschale einer halben Zitrone
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Eigelb
  • 250 g Ricotta
  • 100 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 1 Messerspitze gemahlener Zimt
  • Zitronenschale einer halben Zitrone
  • 20 g Schokoladen-Drops, mind. 70% Kakaogehalt

Zubereitung

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine kleine Tarte-Form von circa 12 cm Durchmesser einbuttern.

Für den Teig Butter, Butterschmalz und Eigelb mit einem Handrührgerät cremig schlagen. Mehl und Zucker einarbeiten. Die Zitronenschale und das ausgekratzte Mark der Vanilleschote unterheben. Den Teig zu einer Kugel formen und in Klarsichtfolie einwickeln. Für mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit für die Füllung die Ricotta, den Zucker, das Eigelb, den Zimt und die Zitronenschale verrühren. Die Hälfte der Schokoladen-Drops unterheben.

Nach der Kühlzeit den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und die Tarte-Form damit auskleiden. Überstehenden Teig abschneiden. Die Füllung auf dem Teig verteilen. Die restlichen Schokoladen-Drops obendrauf verteilen. Die Tarte für circa 40-45 Minuten backen. Beim Test mit einem Holzstäbchen sollte kein Teig daran kleben bleiben. Wenn die Decke der Tarte zu dunkel wird mit Alufolie abdecken.

Den Kuchen auskühlen lassen und servieren.

Dauer: circa 2 Stunden
Schwierigkeitsgrad: einfach

Quelle:  Katie Caldesi The Italian cookery course, Kyle Cathie Limited

Gefüllte Champignons mit Minze und Petersilie

Unsere kulinarische Italienreise geht weiter. Heute befassen wir uns mit dem 1. Gang der Italiener, den Antipasti.

In Italien werden klassisch 4 Gänge gegessen. Was wir in jedem Italien-Urlaub immer gern ausleben. Für den 1. Gang wird Antipasti serviert. Die Primi, also der 2. Gang, ist normalerweise ein kohlenhydratreiches Gericht wie Pasta oder Risotto. Fisch oder Fleisch gibt es dann zur Secondi und dazu werden gewöhnlich keine Kohlenhydrate gereicht. Und am Schluss, wie kann es anders sein, die Dolce. Der Nachtisch ist immer lecker und darf niemals bei uns fehlen. Lieber essen wir eine Antipasti zusammen. 🙂

Die hier vorgestellte Antipasti ist einfach und kann eigentlich in Deutschland gut gekocht werden, denn Champignons gibt es auch bei uns immer. Und wenn man keine Großen bekommt, dann kann man gut einfach eine größere Anzahl kleinere Champignons nehmen.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 8 große Champignons
  • 3 große Stängel Minze
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 25 g Parmesan
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 älteres Brötchen, alternativ 3 EL Semmelbrösel
  • 100 ml Olivenöl

Zubereitung

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Von den Pilzen vorsichtig die Stiele herauslösen. Die Pilzkappen mit den Lamellen nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Die Pilzstiele, die Knoblauchzehe, Minzblätter und Petersilie fein hacken. Alles in einer Schüssel mischen. Das ältere Brötchen im Blitzhacker zu Brotkrumen hacken und zu den Kräutern geben. Den Parmesan reiben und ebenfalls unter die Kräutermischung heben.

Die Kräuterfüllung gleichmäßig mit einem Teelöffel in die Pilze füllen. Dabei die Füllung mit dem Löffel in die Pilze drücken. Das Olivenöl über die Pilze verteilen und alles im Ofen für 15 Minuten backen. Die Oberseiten sollten am Ende schön goldbraun sein.

Dauer: circa 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: einfach

Quelle:  Katie Caldesi The Italian cookery course, Kyle Cathie Limited

Spargel-Erbsen-Pasta mit Pecorino

Eine leckere Pasta darf von Zeit zu Zeit nicht fehlen. Mittlerweile sind verschiedene Pasta-Gerichte ein Standard für uns und stehen für ein schnelles Abendessen häufiger auf dem Programm. Nicht Low Carb, aber immer verdammt lecker und damit unverzichtbar!

Wenn man daran denkt, dass vor Jahrzehnten begonnen wurde in Deutschland Pasta vor allem mit Tomatensauce zu kochen (am besten noch auf Mehlschwitzen-Basis, eben gut deutsch 😉 ), dann kann man sich das heutzutage nicht mehr vorstellen. Seitdem hat sich auch bei den deutschen Nachkochern des italienischen Klassikers Einiges getan. Pastarezepte sind ein fester Bestandteil der deutschen Kochkunst geworden, aber nach italienischem Vorbild gut al dente gekocht und bei uns zumindest sehr selten mit Tomatensauce.

Heute wollen wir ein Pastarezept vorstellen, das perfekt in den späten Frühling passt. Ja, ja… etwas spät im Juli… manchmal kommen wir mit dem Bloggen nicht hinterher. Aber im Spezialitätenhandel gibt es immer noch Spargel. Oder einfach ersetzen mit Zucchini. Dies ist dann mit Sicherheit auch die biologischere Methode.

Rezept für 4 Personen

Zutaten

  • 400 g Spaghetti
  • 1 Bund grüner Spargel
  • 180 g tiefgekühlte Erbsen
  • 1 große rote Chili
  • abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 80 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl
  • 20 g Minzblätter
  • 50 g Rucola
  • 80 g Pecorino
  • Meersalz und Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

Die Spaghetti in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser al dente garen.
In der Zwischenzeit den Spargel putzen, die Spargelspitzen schräg abschneiden und mit der Mandoline oder dem Sparschäfer die Spargelstangen in lange, dünne Scheiben hobeln. Die Erbsen in einem Sieb unter fließendem warmen Wasser kurz auftauen und abtropfen lassen. Die Chili fein hacken, sowie die Minze und den Rucola grob hacken. Den Pecorino fein reiben.

Die Spaghetti nach der Kochzeit abgießen und warm halten. Das Olivenöl in einer großen Pfanne erwärmen. Die Spargelspitzen, die Zitronenschale und die Chili darin 1-2 Minuten dünsten. Nun nur noch alle restlichen Zutaten in die Pfanne geben und gut durchmischen, den Pecorino darunter heben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dauer: circa 30 Minuten
Schwierigkeitsgrad: mittel

Quelle:  donna hay simple dinners, AT Verlag

Rhabarber-Ofenschlupfer mit Waldmeister-Espuma und Erdbeer-Granita

Die Erdbeer-Granita haben wir ja bereits gepostet. Wer aber richtig geschaut hat, der hat auf dem Foto natürlich noch ein paar mehr Komponenten gesehen. Der Rhabarber-Ofenschlupfer und die Waldmeister-Espuma fehlen noch zu dem Dessert-Trio.

Das Rezept stammt von einem sehr guten Koch aus unserer Region, der vor ein paar Jahren jeden Monat ein Rezept ausgestellt hat. Wir haben schon das ein oder andere Mal ein paar Gerichte nachgekocht. Das Dessert gehört zu eines unserer Lieblingsrezepte, da es einfach unglaublich lecker ist.

Rezept für 2 Personen

Zutaten für die Rhabarber-Ofenschlupfer

  • 125 g Hefezopf
  • 30 g Mandelstifte
  • 150 ml Sahne
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier
  • 100 g Rhabarber
  • abgeriebene Zitronenschale von 1/4 Zitrone
  • Zimt, Staubzucker

Zutaten für die Waldmeister-Espuma

  • 125 ml Milch
  • 125 ml Sahne
  • 1 Vanillestange
  • 1/2 Bund Waldmeister
  • 35 g Zucker
  • 3 Eigelbe
  • 1/2 Blatt Gelatine
  • 25 g roher Spinat

Zubereitung

Eine Portion Erdbeer-Granita zubereiten.

Für das Waldmeister-Espuma die Milch und Sahne in einen Topf geben. Das Mark der Vanilleschote auskratzen und mit dem Waldmeister in die Milch geben. Die Milchmischung einmal aufkochen und dann für 2 Stunden ziehen lassen.
Die Eigelbe mit dem Zucker zusammen in einer Schüssel, die auf ein Wasserbad gestellt werden kann, aufschlagen bis es schön cremig ist. Die Milchmischung nach der Ziehzeit passieren, auf die Eimischung geben und mit einem Schneebesen verrühren. Alles auf ein leicht kochendes Wasserbad stellen und mit dem Schneebesen bis zur Bindung rühren. Die Gelatine in kaltem Wasser für circa 5 Minuten einweichen. Den Spinat und die ausgedrückte Gelatine zu der Milch-Ei-Mischung geben und mit dem Pürierstab aufmixen. Die Flüssigkeit in einen Sahnesiphon geben und 2 Gaspatronen einfüllen. Das Waldmeister-Espuma in dem Siphon für circa 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 180 °C auf Umluft vorheizen.
Für den Ofenschlupfer die Mandelstifte in einer Pfanne ohne Fett anrösten und den Hefezopf in gleichmäßige circa 1cm x 1cm große Stücke schneiden. Den Rhabarber in 0,5cm x 0,5cm Würfel schneiden. Rhabarber- , Hefezopf-Würfel und die Mandeln mischen. In einer Schüssel die Sahne, die Eier und den Zucker mischen. Mit der abgeriebenen Zitronenschale und Zimt abschmecken. Die Sahnemischung zum Rhabarber-Hefezopf-Mix geben und gut durchmischen. Alles in kleine, gefettete, ofenfeste Förmchen geben. Im Ofen für circa 25 Minuten backen.

Zum Anrichten den leicht abgekühlten Ofenschlupfer stürzen, auf einen Teller stellen und mit dem Puderzucker bestäuben. Die Espuma daneben in einem kleinen Gefäß anrichten und ein Löffel Granita dazugeben. Sofort servieren.

Dauer: 60 Minuten Vorbereitungszeit + 35 Minuten Backzeit + 5 Stunden Kühlzeitzeit für die Espuma + 12 Stunden Gefrierzeit für die Granita
Schwierigkeitsgrad: schwer

Rezeptinspiration: Die gesammelten „Menüs des Monats“ aus dem Jahr 2012, kreiert von Bernd Bachofer, Teinacher